Wüste-Impressionen (2)marc_knop@gmx.de
Bilder unserer WüstenReise im November 2008. Wenn du auf das Bild klickst, wird es größer. Die Reise dauerte vom 31. Oktober bis 14. November 08 – doch ich brauchte den restlichen November, um diese satten, köstlichen, wehenden, leeren, nomadischen … Eindrücke der Karawane in mein System zu integrieren. Ja, und mein Empfinden ist, dieser Prozess ist weniger abgeschlossen, sondern eher zellulär gestartet. Keine Reise meines Lebens hat mich bisher so in meinem Wesen transformiert wie diese. Vielleicht auch – weil so unerwartet. Was immer ich erwartet habe, diese innere Wucht – nicht!

So zogen wir in die Leere, die eine Fülle ist. Eine Leere, die eine Stille ist.
Kehlig. Fremd. Und nah.

Schritte. Schritte, die uns Schritt für Schritt näher führten. Ja.

In eine Entspannung – jenseits von Worten.
Welch Geschenk. Stundenlang durfte ich auf den Dünen sitzen, meinen Atem mit dem Wind verweben, den Rhythmus des Seins fühlen, die Rechtzeitigkeit und Vollkommenheit von allem – in allem – erspüren.
Einfaches Gegenwärtigsein im Flug des Sandes. Der Blick trunken von der Schönheit der Weite.
Inschallah.






Hallo, hab grad eure Wüstentour entdeckt, einfach berührend !
Ich hatte diese fantasische Erfahrung zum letzten Mal 1988 , als wir zu zweit fast 1000 km mit dem Fahrrad durch die libysche Wüste in Ägypten gereist (geritten) sind.
Es hat mein Herz verändert und meine Beziehung zu mir selbst und anderen sowie meinen emotionalen Horizont ein für alle mal in unermessliche ausgedehnt.
Danke Euch für die newsletter immer wieder, ich genieße dann immer ein Besuch auf euren Seiten. Danke und viel Weihnachtslicht !
renate
Liebe Beate,
auch ich danke. Sehr. In diesem nomadischen Ziehen verweht das Unwesentliche. Langsam – zögerlich, zaghaft – beginnt sich das eigentliche Geschenk in mir zu weben. Es formt sich in etwa so: Ich muss nicht in die Wüste – um die Einfachheit der Gegenwärtigkeit zu leben. Doch die Wüste lehrt es. Zeigt es; weil etwas anderes dort schwer möglich ist. Daher wurde mir die Wüste zu einer Art Kontrapunkt meines Lebens. Zu einer Destillation – aus der ein anderes Konzentrat hervorzulugen sich anschickt…
Freude über dein Interesse.
Karl
Lieber Karl,
wie Balsam, diese heilige Einfachheit und Freude: sehr, sehr wohltuend diese Fotos und Eindrücke. Danke für dieses Geschenk, daß Du mit uns teilst! Licht und Liebe von Beate