Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Kategorie: Wirtschaft

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audio 4 – mehr zu den Kulturell-Kreativen …

In diesem Gespräch zu “Spiritualität küsst Wirtschaft – wach umkreisen Ulrike Stahl und ich nochmals die am schnellsten wachsende Szene, seit des Werteforschung gibt: Die Kultur-Kreativen.
audio 4 ist unter diesem Link zu hören.
(Zeig dich freudig. Ein Lachen im Schaufenster.)

Etwa 40 % der Menschen in der Ersten Welt haben Seminare besucht und/oder lesen Bücher, hören CDs, sehen Filme … zu Themen wie Bewusstseins-Erweiterung und haben ein Grundverständnis darüber, dass die Art, wie wir die Welt wahrnehmen, unser eigener Filter ist.
Anders gesagt: Wirklichkeit ist eine fließende Erfindung.

Die Kulturell-Kreativen als Werte-Szene wissen, dass ihr Weltbild ihre Erfindung ist.
Modernisten – also jene, deren Ansichten gemeinhin als “modern” gelten – gehen davon aus, dass Wirklichkeit fest ist und wir uns somit dieser Wirklichkeit fügen und anpassen müssen.
Kennst du solche Sager? “Die Realität spricht eine andere Sprache, Herr Gamper! Und ich bin – leider - ein Realist. Ich muss es sein.”

Auch “kaufen” und “verkaufen” hat mit Resonanz zu tun. Und damit mit Frequenzen. Mit Schwingungen. Mit dem breiten Spektrum des Fühlens.

Bitte lass dich darauf ein. Lade das Gewebe deiner Kommunikation mit Codes und Botschaften auf, die deine Sicht und deine Haltung dem Leben gegenüber authentisch spiegeln.
Und wisse, du hast einen Riesen-Markt. (!)
Es ist Zeit, dass wir GEMEINSAM ERSCHAFFEN und auch am Marktplatz deutlicher sichtbar werden.

Dem Ozean ist egal, ob ein Konzernchef in ihm schwimmt oder ein Hilfsarbeiter. Das Bewusstsein als schöpferische Matrix macht keinen Unterschied, ob der Impuls einer Idee von dir oder einem Konzern-Chef kommt. Das morphische Feld webt sich aufgrund der evolutionären Impulse, die wir kollektiv einspielen.
Und hier könnten wir Vorreiter sein – nicht wahr?

Karl Gamper, Autor
PS.:
Manchmal habe ich den Eindruck, wir vergessen, dass wir in einer Demokratie leben und der Souverän des Staates sind. Politiker sind Anhänger ihrer Anhänger.
Es ist Zeit, dass wir ko-kreativ GEMEINSAM ERSCHAFFEN. Denn wir haben die Zukunft, die wir wählen.

audio 2 – “Spiritualität küsst Wirtschaft – wach”

“Spiritualität küsst Wirtschaft – wach” 
(Hier gleich der Klick zur audio-Datei)

Ulrike Stahl, Coach für Entrepreneure und ich, Karl Gamper, Autor, sprechen eine gute Viertel Stunde…
Diesmal über Wirtschaft – ganz allgemein.
Auch als Wertemodell – dessen Ursprung aus dem 18. Jhdt. kommt und uns Menschen als egozentrische Wesen sieht, getrieben von Neid, Gier und anderen niederen Trieben, weit entfernt von jener Göttlichkeit, die unser essentielles Wesen bestimmt.

Es gibt vier große, mächtige, zentrale soziales Systeme:
Politik, Wirtschaft, Gesundheit, Bildung.
Wirtschaft ist aus meiner Sicht das mächtigste – weil treibende – dieser vier Systeme.

Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das wird für uns wirklich. (Egal, ob bewusst oder unbewusst.)
Wenn wir uns im wirtschaftlichen Rahmen als Magelwesen verstehen, getrieben von Raffgier und Egozentrik – dann darf uns nicht wundern, dass wir wirtschaftlich gesehen torkelnd durch den asphaltierten Urwald unserer Zivilisation wanken. Letztlich angetrieben von Geld-Zwängen.

Aus einem geheimnisvollen Grund scheinen wir häufig ”erweitertes Bewusstsein” an der Garderobe abzugeben, wenn es um Geschäfte geht; wenn es ums Geld geht. Das sage ich voller Mitgefühl und vollkommen jenseits von Vorwürfen.
Unsere Gesellschaft ist eine Leistungsgesellschaft.
Die Leistung besteht in der Beschaffung von Geld - durch Arbeit.
Unserer Gesellschaft glorifiziert den Wettkampf – und damit auf subtile Art den Krieg.
Denn Kampf ist immer eine Form des Krieges.

In diesem audio 2 gehen wir knapp darauf ein, wie sehr unser wirtschaftliches Selbstverständnis nach wie vor vom Gedankengut des 18. Jhdts. geprägt ist, dem schon Goethe höchst skeptisch gegenüber stand. Sein Faust II ist durch und durch ein alchimistisches Werk.
(Hier ein Text dazu von mir: die_alchimie_des_geldes_-_jan_091)

Es gilt, dieses veralterte wirtschaftliche Menschenbild – von uns selbst – ersatzlos zu entsorgen.
Und durch das, was wir WIRKLICH sind, zu ersetzen.
Freude.

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