Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Kategorie: Persönlich

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Weihnacht’ 2008

In unserem Weihnachts- (vom 24. Dez. 08) haben wir eine der kraftvollsten, klarsten und tiefsten Aussagen von Jeschua (Jesus) auf aramäisch – mit einer grandiosen Übersetzung von Dr. Douglas-Klotz – unseren Freunden zugespielt. (Der liegt auf gamper.com Newsletter)

Wir haben unsere Weihnachts-Botschaft auf zwei Web-Seiten aufgeteilt, weil wir auch im Leben einen Sprung machen müssen, von einer Seite zur anderen – um die Kunst der in unseren Alltag zu integrieren. Wir müssen die Seite der Trennung IN uns radikal verlassen. Und verstehen, dass wir nirgendwohin bitten müssen. An keinen fernen Gott. An keinen Jesus… Das wissen Sie natürlich – doch tun Sie es auch? Ist Ihnen existentiell deutlich (ist es Ihr aktueller Bewusstseins-Zustand?) dass der Abstand zwischen Ihnen und dem Universalen Einen der Abstand zwischen Ihnen und Ihnen ist?

Nochmals: Im Kopf ist uns das klar. Doch in der Anwendung? Beten wir nicht unwillkürlich irgendwohin? An eine Instanz. Irgendwie veräußerlicht? Fern von uns.

Das ist das Mysterium und das Geschenk des Mensch-Seins:
Wir sind Tropfen und Ozean in Einem.
Wir sind der Kelch des Ewigen Bundes.

Wie bei diesem Kippbild (Kelch und zwei Gesichter) erleben wir jenen Zustand, den wir beobachten. Ein Meister wie Jeschua konnte sich vermutlich in der Leere zwischen diesen beiden Zuständen stabil verankern.

Jeschua sagt dazu: „Wenn wir ein richtiges Verhältnis zum Universalen Einen anstreben und zulassen (!), dass dieses Verhältnis unser Leben neu ausrichtet, dann ERZEUGEN wir einen
Zustand der Empfänglichkeit, in dem uns alles, was wir brauchen, um unseren Zweck im Leben zu erfüllen,

vom Universum zur Verfügung gestellt wird.“ (Meist wird das so übersetzt: „Suche als erstes das Himmelreich Gottes, und du wirst alles, was du brauchst, bekommen.“ Diese erweiterte Übersetzung spannt den Bogen ungleich weiter und lotet die Tiefe aus.)

Es geht also um das „richtige Verhältnis“ zum Universalen Einen.
Verhältnis kommt von „verhalten“ – firhalten – auch: zurückhalten. Später wurde daraus auch „Beziehung“; ein Verhältnis haben. Im Kern steht somit die Aufforderung, die Zurückhaltung aufzugeben und die Beziehung IN uns zu klären.

Wenn wir das anstreben, dann lautet die nächste Herausforderung: Uns von diesem Verhältnis leiten zu lassen. Zuzulassen, dass aus der Quelle – aus dem Ozean – unser Tropfen geformt wird. Neu ausgerichtet. Neu organisiert. Das Ergebnis davon ist ein Zustand der Empfänglichkeit. Deshalb sagen Mystiker wie Osho immer wieder: „Die Menschheit muss weiblich werden;“ empfänglich. Rezeptiv.

Unser persönlicher Beitrag besteht darin, dass wir absichtlich und bewusst diesen Zustand „radikaler Empfänglichkeit“ wählen und uns im „Vertrauen üben,” ins Herz fallen – damit uns tatsächlich alles, was wir brauchen, um unseren Zweck im Leben zu erfüllen, vom Universum zur Verfügung gestellt wird.

Sobald wir das gewählt haben, beginnen wir, aus dem TAO zu leben. Es ist ein Tun im Geschehen-lassen.
wu-wei.
Und wir heben das im Leben – in unserem Alltag - auf, was uns am laufenden Band zugespielt wird, staunen über Synchronizitäten, sind erfüllt von Freude. Unser Leben bekommt ein Aroma von Gnade. Etwas in uns führt uns zur rechten Zeit an den rechten Ort.

Fazit:Es lohnt sich, die Seite zu wechseln. Ja.

PS.
Im Newsletter vom 24. Dez. 08 weisen wir auf das Wort “shem” hin.  Shem (auch: schem) bedeutet in der Sprache von Jeschua (Jeschua als Name besagt: “das heiligen Leben retten”) “Klang, Ton, Vibration, Frequenz.”
“In meinem shem” heißt somit: “In meiner Frequenz.” Das ist die Frequenz der Liebe. Die Frequenz der Freude.
(Wenn wir unser TV-Gerät auf die falsche Frequenz einstellen, können wir auch nicht das empfangen, was wir wirklich wollen.)
Es geht also darum, sich einzustimmen auf die Frequenz der Liebe, auf die Frequenz der Freude – und aus diesem Geist das Universale Eine (das wir auch sind) zu bitten, ewas hervorzurufen. Evokation.
Das gilt für die gesamte Menschheit.
(“Shem’a israel” – damit meinte Jeschua selbstverständlich vor 2.000 Jahren nicht den Staat Israel, sondern die gesamte Menschheit. Die Wurzel des Wortes “israel” weist auf überhaupt alle Lebewesen als Strahlen des Einen hin.)

PPS.:
Weil die Frequenz der Freude so zentral ist, so wichtig, so bedeutsam – und weil das in diagonalem Widerspruch zu dem steht, wie die Botschaft von Jesu überwiegend codiert ist (nämlich als eine Art Glorifizierung von Leid; Jesus praktisch ausschließlich auf dem Kreuz; blutend, grausam verstümmelt mit Dornenkrone …) bieten wir kostenlos ein 21 Tage Programm, um uns alle an die Frequenz der Freude anzudocken. www.meinWEG.cc

Wüste-Impressionen (2)marc_knop@gmx.de

Bilder unserer WüstenReise im November 2008. Wenn du auf das Bild klickst, wird es größer. Die Reise dauerte vom 31. Oktober bis 14. November 08 – doch ich brauchte den restlichen November, um diese satten, köstlichen, wehenden, leeren, nomadischen … Eindrücke der Karawane in mein System zu integrieren. Ja, und mein Empfinden ist, dieser Prozess ist weniger abgeschlossen, sondern eher zellulär gestartet. Keine Reise meines Lebens hat mich bisher so in meinem Wesen transformiert wie diese. Vielleicht auch – weil so unerwartet. Was immer ich erwartet habe, diese innere Wucht – nicht!


So zogen wir in die Leere, die eine Fülle ist. Eine Leere, die eine Stille ist.
Kehlig. Fremd. Und nah.


Schritte. Schritte, die uns Schritt für Schritt näher führten. Ja.


In eine Entspannung – jenseits von Worten.


In ein Jetzt, das JETZT ist.

Welch Geschenk. Stundenlang durfte ich auf den Dünen sitzen, meinen Atem mit dem Wind verweben, den Rhythmus des Seins fühlen, die Rechtzeitigkeit und Vollkommenheit von allem – in allem – erspüren.
Einfaches Gegenwärtigsein im Flug des Sandes. Der Blick trunken von der Schönheit der Weite.
Inschallah.

Wüste-Impressionen (1)

Agadir/. 31. Okt. 08.
Die Reise in die im heißen Süden von Marokko war ein wundersamer, weiter, tiefer – Bruch. Ein Bruch mit Vertrautem. Ein Bruch mit Konventionen. Wir landeten in Agadir/Marokko. 8 Frauen und Männer. Am Flughafen erwartete uns Rita, die deutsche Frau von Mohammed, dem Karawanenführer. Es regnete in Strömen. Stundenland zuckelte unser Bus die 270 km nach Marrakech, der Stadt der Tausend Lichter, der verwunschenen Märchen, der Gaukler; der grandiosen Medina, den Souks mit ihren verschlungenen Gassen und Hunderten von Läden mit einer orientalischen Fülle aus Silber, Schmuck, Lampen, Teppichen, Gewürzen. Basar pur. Lärmen und Lachen. Geschnatter aus aller Herren Länder. Das Aroma des Fremden so nah.

Am nächsten Tag in aller Früh über den Atlas an den Rand der Wüste, zur Oase M’hamid. 500 km. Wir kamen spät nachts an. Berber, unsere Begleiter in der Wüste, warteten auf uns mit heißem Tee, gutem Reis, frischem Gemüse.

Auf Dromedaren, den Arabischen Kamelen, zogen wir dann am 2. Nov. 08 – gleich nach Mittag – in die steinige Weite der Wüste. Ein bunter Anblick, wir – so ungewohnt gekleidet in Gandoras (weiten Kleidern) und Cseics; der Kopfbedeckung der Araber und Berber.
Nach wenigen Kilometern waren wir eingetaucht in den wilden Zauber der Wüste. Leer. So offen das Land. Weit der Blick. Langsam wichen die Steine dem Sand und ein unbeschreiblicher Tanz der Schönheit berührte das Herz. Ein Geschenk, so unerwartet: Denn in diesem Sand erhoben sich Inseln aus Palmen. Uralte Riesen. Dick und wuchtig schienen sie der Zeit ebenso zu trotzen wie dem Wind. Ihr strahlendes Grün setzte einen lebendigen Kontrast zum Braun des sanft wehenden Sandes… Wir staunten über dieses Wunder des Lebens. In dieser Nacktheit – diese Fülle!
Früh brach die Nacht herein. Und mit der Nacht die Kälte. Ich fing ein Foto …
Schau nur. Jenseits der Zeit – dein Jetzt.

Eine lange Reise …

führte mich nach Kassel, zu Theresia-Maria Wuttke; business-and-spirit.de; die sich an meinem neuen Buchprojekt beteiligt. “Erfolg ist menschlich. Der Unternehmer als Komponist.”

In Hannover traf ich meine beiden Freude, die Lichtkünstler Yvonne und Klaus Goulbier (info@goulbier.de). Die beiden wurden international bekannt durch deren grandiose Lichtkunst zur Expo in Hannover – wo sie das Hochhaus des Anzeigers zum Symbol der Expo funkelten :-))
und meinen Freund und Gefährten Hans Runge, der mit mir gemeinsam die WORLD OF ATTRACTION – woa.cc – als Plattform auf den Boden bringen wird.

Von Hannover fuhr ich direkt nach Wien, um dort den - gut vorzubereiten. Es geht dabei:
a) um die Heilung der ökonomischen Wunde. Der Geld-Wunde
b) um ein Tiefen-Verständis, was Geld ist – und was es nicht ist
c) ganz konkret und praktisch auch darum, deutlich mehr Geld in das eigene Leben zu ziehen
Der Workshop findet vom 2. bis 5. Oktober 08 im zauberischen Rogner Spa in Bad Blumau statt. Details: gamper.com

Von Wien ging es nach Stuttgart, wo mit Jo Conrad ein mit mir life aufzeichnete. Dieses wird am 9. Spt. 08 online gestellt auf secret.tv.

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