Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Kategorie: Persönlich

 1 2 3

BERLIN. Zaubervogel trifft Tango

14. Mai 2011. Berlin/Kreuzberg – Die lange Nacht der Bücher.
18:00 – 19:00 Uhr. Jwala und

Der Flug des Zaubervogels führt uns nach Berlin. Der Tango ist es, der uns ruft. Dieser unvergleichliche Tanz, der wie der Flug des Kranichs ist über den stillen See. Ohne Schatten. Ohne Geräusch – wenn die Bewegung verebbt ist. Eine Architekur am Parkett, die nichts erbaut und doch magisch unser Herz berührt und die Seele flattern lässt im Atem des Augenblicks.
Tango ist ein Geschehen im Fließen. 
Der Raum wird zu dem, was er ist: Lebedig. Voll farbiger Energie. Uralt und ewig neu.

Tango ist Kommunion ohne Religion. Erotik in des Wortes ursprünglichem Sinn. Im Heiligen Sinn – wo Erotik als jene Liebe gefeiert wird, die sich dem Anderen hinwendet. Dem Gegenüber. Dem Du – das ein anders Ich-Selbst-Bin.

Nietzsche sagte: “Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken. Er starb zwar nicht daran, doch er entartete zum Laster.”
Franz von Assisi sagte: “Eros ist die welterschaffende, mächtige Urkraft.” Eros ist die heilige und heilende Kraft der Anziehung.
Und Tango, wie ihn die Menschen am Rio de la Plata tanzen, ist das Zelebrieren dieser Liebe. Ungestüm und sanft. Zart und wild.

Jwala wird mit mir sein. Und wir werden verbunden sein.
Hier der Text zum ZaubervogelDer Flug des Zaubervogels

BERLIN. Die lange Nacht der Bücher

14. Mai 2011 – 18:00 bis 19:00 Uhr.
Das verspricht aufregend zu werden. Ein einziges Mal haben Jwala und ich Tango getanzt. In einer Tanzschule. Ein Geschenk von Claudia Shkatov.
Tangotanzen macht schön” – so der verlockende Titel dieser Tanzschule.

Tango ist für mich erotische LebensKunst pur. Getanzte Lebensweisheit. Tango ist Poesie am Parkett. Das verdichtete Lebensgefühl der Menschen vom Rio de la Plata.

Wie das Leben so spielt, rief mich der leitende Redakteur eines Berliner Magazins an und fragte: “Möchten Sie einen Beitrag schreiben zu Geld und …? irgenwas.
Zu etwas, was Ihnen als Analogie gefällt?”
Ich sagte spontan: “Tango!”

Gesagt. Getan. Der Artikel erschien, Claudia las diesen und hatte die Idee, ich möge über Tango und Economia  bei der langen Nacht der Bücher in Berlin, Oranienstrasse 185, sprechen.

Ich freue mich auf diese Herausforderung. Falls du Zeit hast, komm doch vorbei.
Hier ist der Flyer mit dem genauen Programm. BERLIN. Lange Nacht der Bücher

Hasta la vista
Karl

Ich habe den gesetzten Artikel nicht als PDF. Doch mein Manus – das genau so übernommen wurde – allerdings mit ansprechenden Bildern garniert.
Magazin-SEIN.de

persönliche Zeilen …

Die Karawane der Freude.    Workshop
Eine Reise zu LebensKunst und Erfolg

Lange hat es gedauert: Zwei Jahre und etwas mehr als sechs Monate … seit ich meinen letzten Workshop leitete. Das war 2008. In diesem Jahr durfte ich etwas mehr als 800 Menschen durch div. Workshops begleiten und ich hatte das Gefühl – eine Pause tut gut.
Zeit, um mich anderen Themen zuzuwenden.

Das Leben hat es gut mit mir gemeint und so war diese Auszeit möglich. Ich habe viel geforscht, viel geschrieben und auch das erledigt, was der Alltag forderte.
Nun ist die Zeit auf organische und natürliche Weise gekommen, wieder einen Workshop zu geben.

Die Idee dazu kam von Christine Kellenberger, einer wunderbaren Frau und Freundin
von Jwala und mir.
Christine ist eine der führenden Expertinnen für Schüssler-Salze. Ihre Bücher, die sie gemeinsam mit ihrem Mann Richard schrieb, sind samt und sonders Bestseller. (Gesamtauflage: ca. 1 Mio.)

Es ist mir eine Ehre, am Kraftplatz der beiden im Appenzeller-Land in der Schweiz in jenes Thema einzutauchen, das während meines Sabaticals in mir lebendig wurde.

Es geht um die Neuformung der inneren Landschaft
und um das, was ich >synchrones Bewusstsein< nenne.
Das griech. Wort ‘syn’bedeutet: ‘zusammen’. ‘Chron’ – heißt ‘Zeit’.

RAUM
Wir alle leben in einem RAUM, das ist jedem bewusst. Ist uns auch bewusst, dass dieser RAUM lebendig ist? Uralt und weise. Voller Kraft. Es ist der RAUM, aus dem alles hervorgeht.
Die Alten nannten den Raum “Akasha”.
Dies ist die Quelle, aus der alles entspringt. Hier finden wir auch das ‘kosmische Gedächtnis’ – die Akasha-Chronik.
In diesem RAUM ist nichts getrennt. Wie könnte es? Im RAUM hat jedes Ereignis seine Spur hinterlassen und jede evolutionäre Entwicklung wird daraus bestimmt.
Unsere Wissenschaftler sprechen heute weniger von Akasha – sondern eher von einem “Quantenvakuum“, das jedoch als ein Akasha-Feld verstanden wird.

ZEIT
Hunderte von Stunden habe ich forschend und kontemplativ dem Thema ZEIT gewidmet. Bei ZEIT unterscheide ich deutlich zwischen der mechanischen Uhrenzeit und ZEIT als vierte Dimension, wie Einstein vorschlug.
ZEIT wird in diesem Verständnis zur Information. Zur intelligenten Bio-Information.
ZEIT krümmt sich in den Raum. Wir können ZEIT absichtlich in unsere Realität kollabieren lassen.
Und: Wir können aus der ZEIT eine Variante wählen.

Wir Menschen sind multidimensionale Wesen, die sowohl die Dimension des Raumes
als auch der Zeit umarmen und nützen können.

Am 4. und 5. Juni 2011 werde ich erstmals über diese Einsichten und deren praktische Auswirkungen sprechen und mittels Übungen auch für die TeilnehmerInnen einen Erfahrungsbogen spannen.

Wer so lebt und sich so neu ordnet, dem fallen die Dinge zu.
Synchronizität wird so unser höchstes Glück. Und Leben zeigt sich so, wie es gedacht ist: leicht. Und schön.
Du wirst das integrieren und anwenden können.

Ich freue mich sehr darauf. Kommst du?

Hier nochmals das PDF für die Anmeldung mit allen Daten. Karl-Gamper-Karawane-der-Freude

Servus und auf Wiedersehen – Karl

Wenn es für dich stimmig ist, leite diese Info weiter. Danke.
Es ist der Beginn einer wirklich neuen, spannenden Arbeit. Getragen von tiefer Versöhnung.
Und geprägt von einem synchronen Bewusstseins, das co-kreativ mit den transformativen Kräften des Lebens wirkt, lebt und gestaltet.

FROHE OSTERN

dir.
Und ein Lachen – Freude.

Herzlich – Karl

evolutionäres Business (9) Kunst+Business

Wie immer – zuerst der Link zum Audio. 
Zwei  Frauen – Ulrike Stahl und Jwala Gamper – im Gespräch. Hintergründig – so scheint mir – lautet die ungestellte Frage bei diesem Dialog: “Was bewegt mich?
Mit dieser Frage einher geht eine natürliche Erweiterung: “Was bewegt uns alle?

Darauf gibt es selbstverständlich keine >nur-dies< Antwort. Denn uns alle bewegt ein Potpourri aus Motiven, von Werten, von inneren Haltungen und äußeren Anforderungen. Wir alle sind Tänzer in einem sehr komplexten Ballett namens Alltag.

Und wir alle sind auch eingebettet in eine machtvolle kollektive Gedankenstruktur, die wie ein eigenständiges Lebewesen wirkt und der wir uns nicht so ohne weiteres entzeihen können. Gleichzeitig gilt es – wie Jwala hier sagt – immer wieder die eigene Stimmigkeit zu überprüfen, nicht aus der Spur zu kippen und die Navigation seines Lebens auf Licht, auf Freude, auf Liebe auszurichten.

Zwei Frauen im Gespräch. Hören Sie hinein.

evolutionäres Business (7) Strategisches Whispering

Sie hören 12 Minuten lang einen schöpferischen Dialog zwischen Ulrike Stahl und Karl Gamper. Klick.

Dieses Audio ist ein Wendepunkt in dieser Gesprächsreihe. Ich übergebe sozusagen die Fackel an Jwala, meiner Frau und Partnerin. Doch zuvor steigt Ulrike in das Gespräch ein über den Gedanken eines Weges, den wir alle gehen. Wobei klar ist: Der Weg entsteht mit dem Gehen und der Weg verglüht mit dem Gehen.
Die Zen-Leute sagen: “Der Weg ist das Ziel.” Ein Mensch des TAO sieht das anders:
Der Weg ist der Weg und das Ziel ist das Ziel.”

Mein persönlicher Lebensweg ist genährt und durchdrungen von dem, was ich in diesem Audio
Co-Inspiration nenne. Was ich damit sagen will ist:
Ich habe gelernt zu lauschen, auf Stimmigkeiten zu achten, hinter die Spiegel des Offensichtlichen zu schauen – um mich nicht nur von der Form (von der Spiegelung) leiten und damit auch verleiten zu lassen. Dieses Innehalten ist für mich wesentlich. Es hilft mir, aus Reaktionen aus- und in Aktionen einzusteigen.

Autor kommt von audio – hören, lauschen.
Dieses Lauschen führte zu dem, was ich in diesem 7. Audio >Strategisches Whispering< nenne. Inspiration heißt mein Anliegen. Meine Ausrichtung ist, andere Menschen und natürlich auch mich zu inspirieren. Anzuregen, hinter den Spiegel des Offensichtlichen zu schauen und damit der Stille des Formlosen zu begegnen. Aus dieser Stille erblühen alle Formen. Diese Stille nimmt auch alle Formen wieder auf. Das Leben kennt kein Gegenteil – sondern ist das Spiel des Formlosen und der Form. Das Formlose und die Form erzeugen einander gegenseitig. Die alten Meister des TAO nennen dieses gegenseitige Erzeugen “Hsiang Sheng“.

In zahlreichen Beiträgen in den unterschiedlichsten Magazinen und Zeitschriften im gesamten deutschen Sprachraum schreibe ich im Grunde über nichts anderes als über diese Co-Inspiration, die aus der Quelle allen Lebens und damit aus der Quelle aller Kreativität kommt. Der Verstand kennt nur die Vergangenheit. Open mind bedeutet daher: Innehalten. Ausschau halten nach jener Quelle, aus der heraus wir unsere Träume in die Welt rufen dürfen. Dies ist das Herz.
Der Heilige Raum unseres Herzens.

Wenn Herz und Verstand miteinander kooperieren, entsteht eine Co-Inspiration aus Kraft (Herz) und Notwendigkeit (Verstand). Bei meinem >Strategischen Whispering< achte ich darauf, dass Kraft und Notwendigkeit in einer guten Balance sind. In einer fließenden Harmonie. In einer Harmonie, die auch Geben und Nehmen achtsam einbindet und in einem wachen, fließenden Gleichgewicht hält.
Nicht starr – sondern im Flow mit dem Moment.

Gedanken zu JAPAN – im Gespräch mit Mario Herold

Mario und ich vereinbarten einen Audio-Termin zum Thema “Neues Bewusstsein.”
Doch es sind die Menschen in Japan, die aktuell unser aller Mitgefühl haben.
Karl Gamper-Aufnahme3 (17. März 2011 – Spontan zu Japan)

So hat sich das Thema der Aufnahme verändert und ich erzähle von etwas, das mich seit meiner Jugend begleitet: Die Hinwendung zu einer LebensTechnik und die Abwendung von einer TodesTechnik.
Unsere Technik ist hauptsächlich auf Druck und auf Verbrennung ausgerichtet. Wir haben die Spaltung bis zum Atom vorangetrieben. Expansion – Ausdehnung – Verbrauch von etwas … als ob es nur diese Richtung gäbe.
Doch es gibt auch Sog. Auch Implosion. Gesunde Verschmelzung. Wir haben längst auch die technischen Mittel, um co-kreativ mit der Natur zusammenzuwirken. Und es gibt ein riesiges Repertoire an Erfindungen, die einer lebensbejahenden Haltung zutiefst verpflichtet sind.

So haben wir aktuell im Jahre 2011 weltweit mehr als 1 Million NGO’s, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit, neue Technologien und Co-Kreation mit der Natur beschäftigen.
(NGO – Nicht-Regierungs-Organisation)
Woche für Woche beispielsweise stellt “The Blue Economy” Beispiele vor, nennt Erfinder und zeigt Lösungen. Natürlich auch für einen sehr viel intelligenteren und günstigeren Umgang mit Energie.

Wieviel “Japan” braucht es noch – damit die Kräfte des Herzens und damit einer kosmischen Vernunft auch das Sagen haben?

JAPAN

Die Kirschblüte steht bevor – doch für Tausende und Abertausende Menschen ist das persönliche Leben verblüht.
Erstickt durch das Beben der Erde, beendet durch die Fluten des Wassers.

Eine solche Tragödie kann nur das Herz öffnen zu sprachlosem Mitgefühl und zu dem existentiellen Erkennen, wie zerbrechlich die Form unseres Daseins ist.
Und: Wie grundlegend wir miteinander verbunden sind.
Zeitlos – über alle Formen hinweg.

Im Angesicht dieses Schocks kann sich auch ein tieferes Verbunden-Sein zeigen.
Ein Bezogen-Sein auf das, was uns als Menschheit vereint. Was vereint uns?
Ein wirkender Spirit.
Eine größere Quelle, die alles Leben gebärt und zu der alles Leben wieder kehrt.
Gleichzeitig ist diese Katastrophe eine Möglichkeit ins Herz zu fallen um dort, wo jede und jeder aktuell steht, Friede und eine grundlegende Versöhnung mit sich und dem Nächsten zu leben. Hier. Und jetzt.

Die Rauhnächte …

… sind eine sehr besondere Zeit. Um den 4. Dezember ziehen sich die Kräfte der Erde in das Innere zurück – um erfrischt am 24. Dezember neu geboren zu werden. Im Magazin Visionen schrieb ich mehr darüber. Danach kommen die 12 Rauhnächte. Eine Zeit, in der der Schleier zur AndersWelt besonders dünn ist. Eine ebenso inspirierende wie prägende Zeit.

Denn die Alten wussten: Jede der 12 Rauhnächte entspricht einem Monat im Neuen Jahr.
Der 24. Dezember somit dem Januar;
der 25. dem Februar;
der 26. Dezember dem Monat März und so weiter.

Jwala und ich nehmen diese Zeit sehr bewusst wahr – und stimmen uns in jeder Rauhnacht auf den entsprechenden Montat im Jahr 2011 ein. Wir nehmen uns Zeit, um Altes loszulassen; Zyklen zu schließen; unseren Gefährten und Freunden zu danken und um die Zukunft aufzuladen. Aufzuladen mit was?
Mit Attraktoren. Mit Absichten. Mit Projekten, die wir umsetzen möchten. Es ist ein offenes, spielerisches, vergnügtes Planen – das wir in unserem TimeSystem verankern.

Die Rauhnächte.
Wir alle stehen auf den Schultern unserer Ahnen. Wie gut es tut, das zu würdigen; gleichzeitig die Ressourcen der Gegenwart zu sehen und von dort aus in die Zukunft zu blicken. Warum? Um den Alltag von der Zukunft her einzufärben.
Ich lebe seit vielen Jahren in diesem Sinne “rückwärts” in der Zeit. Denn es ist die Idealität der Zukunft, die mein Handeln der Gegenwart prägt. Es ist die Idealität des Unbestimmten, das so in die Realität meines Lebens bricht und mich staunen lässt. Die Dynamik dieses offenen Werdens ist in der Zeit der Rauhnächte viel leichter zu orchestrieren. Vor allem deshalb, weil viele von uns zwischen den Jahren deutlich weniger Termine haben wie sonst.
Wichtig ist dabei die Schriftlichkeit. Schriftlichkeit ist der Unterschied, der einen Unterschied macht. Und schick “Ernst” auf Urlaub. Ziel ist eine spielerische Grobskizze für 2011.

Create your year.
Wenn nicht jetzt, wann dann? Denn diese Tage jetzt bis zum 5. Januar 2011 sind in gewissem Sinne übrig. Wie das? Nun – würden wir uns in unserer Zeitrechnung eher am Mond und seinen Zyklen orientieren, so hätten die Tage nicht 24 Stunden, sondern ein paar Minuten – genau vier – weniger. 
Daraus ergibt sich zum Ende des Jahres hin eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten. Eben den Rauhnächten.

Im Sinne einer evolutionären Weltsicht verstehen wir, dass Realität gestaltbar ist. Steuerbar. Allerdings co-kreativ. Co-kreativ mit dem Leben, das wir gestalten, in dem wir mitfließen. In diesem Sinne ist es gut, “Klar Schiff” zu machen und jene Zukunft einzuladen, die wir haben.
Apropos “Klar Schiff” - stahldust bietet dazu einen Aktionstag. Ich schreibe darüber in den nächsten Tagen mehr auf diesem Blog.

In den Rauhnächten fällt es leicht, uns zu erinnern an unser kosmisches Sein. Uns zu verbinden mit unseren Brüdern, den Sternen.
Vincent van Gogh wusste das. Hier sein Geschenk an uns:

Frühstück mit Hans-Peter Dürr

Bisher habe ich es vermieden, zu persönlich auf meinem Blog zu schreiben. Der Grund ist eine gewisse Scheu und auch die Frage, ob das die LeserInnen meines Blogs wirklich interessiert? Diese Frage kann ich mental nicht vorwegnehmen. Ich werde es an der Reaktion von euch bemerken.

Mein Beruf als Autor bringt es mit sich, dass ich wundervolle Menschen kenne. Praktisch alle haben ein gutes Standing in ihrem Beruf und viele sind auch in der Öffentlichkeit stabil verankert.
Wie beispielsweise Hans-Peter Dürr.
Professor, weltbekannter Quantenphysiker, legendärer Leiter des Werner Heisenberg Institutes in München. Wir verabredeten uns zum Frühstück an den Gestaden des Zürcher Sees – und zwar um die vitale Zeit 8:00 h morgens im Romantik-Hotel Sonne. Um 11:00 h schloss offiziell das Frühstücks-Restaurant. Um 12:30 h wurden unsere Schweizer Gastgeber vornehm ungeduldig
mit uns …

Hans-Peter Dürr ist 81 Jahre jung. Das Gespräch mit ihm war eher ein Monolog; was ich auch beabsichtigte. Er sprach – nur sehr spärlich durch Fragen von mir auf die Ausformung bestimmter Details gelenkt.

Es war zauberisch.
So muss eine Zeitreise sein! Urplötzlich und menschlich-lebendig nahmen die Großen der Quantenphysik an unserem Tisch Platz. Niels Bohr. Wolfgang Pauli. Oppenheimer. Max Planck. Wernher von Braun. Vor allem sein Doktor-Vater Edward Teller und natürlich Albert Einstein, der Zeit seines Lebens der Quantenphysik höchst skeptisch begegnete. Und natürlich der große Werner Heisenberg, mehr Philosoph als Physiker.

Ich wollte vor allem seine Sicht zum Thema “Wirklichkeit” ausloten.
HPD: “Wirklichkeit ist etwas, was wir nicht wirklich greifen können, wie schon Meister Eckhart sagte. Wirklichkeit ist das, was wirkt. Wirklichkeit ist Potenzialität.
Es ist unendlich viel an Wahrscheinlichkeit.”

“Zunächst gibt es nur Beziehung – und ein IST gibt es nicht. Es gibt nur Wirks, Passierchen. Es gibt nur das, was wird. Die Welt besteht aus Software, nicht aus Hardware. Und vor allem gibt es nichts, was nur lokal wäre.”

“Wer lebendig sein will, muss Unsicherheit lieben. Das Paradigma des Lebendigen besteht aus Differenzierung und Kooperation. Das Differenzierte kooperiert + es entsteht ein neues Holon. So bilden Differenzierung und Kooperation eine Symbiose auf höherer Ebene.”

Es war ein Gespräch mit einem Weltbürger, der aktuell einen Lehrstul in Japan hat und 2011 einen in China anzunehmen bereit ist. Und der ein Meister der Erzählkunst ist. Charmant. Eloquent. Mit kosmischer Perspektive und einem guten Schuss Selbstironie.

In diesem Geist zum Abschluss ein Zitat von Marces Proust: >The real act of discovery consists not in finding new lands but in seeing with new eyes.<

NEW EYES werden in meinem Verständnis unsere aktuelle postmoderne Brille mit Abstand betrachten. Losgelöst. Als Zeuge. Was finden wir dann? Eine transpersonale Schau, die im Leben selbst Bewusstsein erkennt, das sich evolutionär entfaltet. Dieser gesamte Prozess wird sich durch uns Menschen seiner selbst bewusst. So entsteht aktuell ein bewusstes WIR, das co-kreativ mit der Natur als WIR wirkt.
Der Ozean ergießt sich in den Tropfen, der mit dem Gesamten wellt.

Zum Schluss haben wir einander in guter Männerart von Herzen umarmt.
Vielen Dank – Hans-Peter Dürr.

Der Ozean im Tropfen

Wer kennt Alexis Gamperiospoulos?

Ein Wanderer zwischen den Welten. Passt sich – einem Chamäleon gleich – den kulturellen Begebenheiten an. Eben noch als “Omar” mit den Nomaden der Sahara unterwegs - in blauer Gandura – nun mit Glutaugen auf griechischen Dorffesten…

Gamperiospoulos sortiert die Situaton...

... gibt sich dem Sirtaki hin ...

und schreibt unter dem Olivenbaum über …?

Über die Karawane des Lebens. Die überall ist und immer Hier.
Freude.
Und ein Lachen zu euch.

Im Vertrauen sein …

“Vertrauen ist nicht machbar” – schreibt Jwala ín Fingerzeige – “es ist eher eine Spur,
der du folgst.”

Tatsächlich färbt Vertrauen eine Beziehung neu ein. Dreht vieles.
Wir sagen gerne: >Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.<
Jwala und ich hingegen schlagen vor: >Kontrolle mag dort und da angebracht sein. Vertrauen ist besser.<

Warum?
Weil Leben nicht getrennt ist. An keiner Stelle.
Weil der andere in der Tiefe ein anderes Du-Selbst ist.
Und weil es hoch an der Zeit ist, dass Menschen einander existentiell als Menschen erkennen.

Aus meiner Sicht könnte das der nächste Sprung in der Evolution sein: Menschen erkennen einander in der Tiefe, existentiell, zellulär. Angst voreinder wäre Vergangenheit. Die Gleichwertigkeit allen Lebens wäre aktuelle Realität.

Auf dem Boden des Vertraunes wächst erfahrbare Liebe.
So wird die Liebe zu jenem Größeren, dem wir wir uns alle hingeben können.
Im Vertrauen.

(Mehr dazu in FINGERZEIGE von Jwala)

Die Liebe immer tiefer lieben …

… und dabei der Existenz immer ähnlicher werden.

Ist das nicht der Weg von uns allen? Was anderes sollte das Leben sein als eine Reise, bei der wir tief und weit, entspannt und lachend, experimentierfreudig und unkonventionell jenes Mysterium umarmen, das wir Liebe nennen.
Um dabei immer wieder zu vergessen, wie sehr wir alle angekommen sind.
...und die Geschenke der Liebe genießen.

Abbracciare la vita

Wer dazu eine Übersetzung möchte – here it is:
Große Freude.

Aus der Schule geplaudert: Tolle Visionen

Es war im Januar 2010, als uns Joachim Kamphausen, der Verleger, fragte, ob wir zu jenem kleinen Kreis zählen wollen, die das Projekt “Eckhart Tolle in Deutschland” aktiv fördern.
Jwala und ich haben sehr gerne zugesagt. Und ebenso gerne unseren Beitrag gegeben.
Ja, und geben diesen weiter. 

Um diesem Engagement auch einen anfassbaren Wert durch unsere Arbeit zu geben, haben wir die JETZT-Collection ins Leben gerufen und umgesetzt.
Manifestiert – denn auf diesem Blog sind wir ja. Warum?

Äußere Signale sind so wichtig!
Wir haben oftmals kein Augenmerk auf die Hygiene dessen, was von außen durch unsere Sinne in unsere Wahrnehmung kommt. Millionen von Menschen sitzen in einer Dunstglocke ständiger Berieselung. Es sind nie erlahmende Dauergeräusche aus Radio, TV, tändig sich wiederholender CDs in Kaufhäusern, Restaurants, am Stand, in Cafes, in Märkten – einfach überall.

Daher bieten wir Produkte mit Botschaften an, die uns er-innern. An unsere Essenz.
An Stille. An die nährende Kraft der Liebe. An die Glut der Freude.
An Dankbarkeit, die keine Forderungen stellt.

Denn das Wunder der Transformation geschieht nicht nur im Innen, sondern auch im Außen, wenn wir versöhnt sind. Versöhnung ist der Meisterschlüssel im JETZT
.


Es war Januar 2010
– schon wieder – als mich die Redaktionsleitung von VISIONEN fragte, ob ich für dieses Jahr eine Kolumne schreiben möchte. Ich konnte mir eine Seite gleich zu Beginn des Heftes aussuchen oder die letzte Seite. Ich wählte: …?
Was hättest du gewählt?

Wenn du schauen willst: Alle meine Beiträge für das Magazin VISIONEN stehen auf gamper.com/Visionen und für Sept. 2010 schrieb ich natürlich über “Leben im JETZT.
Aber wie?” Hier ist der Link.

Alle Zukunft ist im JEZTZ eingebunden.
Gleichzeitig: Bitte vergiss nicht, dass du eine Zukunft hast. Diese Zukunft ist ein offenes Werden. Diese Zukunft kann ein Weg sein, der an keiner Stelle den alten berührt. Diese Zukunft kann ein Segen sein. Ausgedrückt durch dich.
Erfahren von dir. Zum Wohle vieler.

Wenn wir uns von der Zukunft abdocken – weil wir Zeit als Illusion codieren, ohne sie so zu erleben – dann bleiben wir in einem JETZT stecken. Aus diesem JETZT-Holon heraus ist es schwierig, uns als erfolgreiche Agenten der Evolution zu erfahren.
Wie siehst du das?

 Bild "Die Zeit ist Jetzt" Fair-Trade-Stofftasche. Limitierte Stückzahl aus JETZT-Collection.

 1 2 3
© edition.Sign AG, Jwala und Karl Gamper, Melchtaler Strasse 40, 6073 Flüeli-Ranft, Schweiz, edition@sign.ag | Impressum | betreuuende agentur: ANDERS|denken