Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Kategorie: gut gelebtes Leben

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Echo zum Workshop im AppenzellerLand

Eben kam eine eMail von Brigitte, einer engagierten Leserin dieses Blogs.
Und” – schreibt sie – “wie war der Workshop in der Schweiz nach deiner langen Pause?
Und weiter: “Ich bin neugierig. Antworte via Blog – auch für andere. Lass hören…”

Nun, um es frei heraus zu sagen: Ein besseres Feedback ist nicht möglich.
Dafür bin ich aus ganzem Herzen dankbar.

Ich habe eine dynamische Landkarte offeriert für die Reise in das eigene Potential.
Und die darin enthaltene Magie wirkte. 
Magie – sagte die große Elisabeth Haich – ist die durch uns hindurch wirkende Lebenskraft.
Das Chi der Taoisten. Die Gotteskraft der Christen. 
Bei diesem Workshop ging es darum, diese Kraft wahrzunhmen, sich hohl zu machen wie ein Schilfrohr – oder wie ein Bambus - um aus der Stille heraus die Aufmerksamkeit zu insgesamt neun vorbereiteten Punkten fließen zu lassen.
So entstand bei den TeilnehmerInnen eine innere Struktur.
Anders gesagt: Es bildete sich ein geometrisches Bewusstsein.

Alles in der Natur folgt einer geometrischen Sturktur. Diese ist das unsichtbare Webnetz, in das sich die Form ergießt. Wachsend. Jedes Blatt wächst in diese grundgelegte Form. Jede Pflanze, jedes Tier, jeder Mensch. Die Formen des Lebens folgen einem unsichtbaren Bauplan. Das macht die Rose zur Rose, den Löwen zum Löwen, den Menschen zum Menschen.

Die meisten Menschen haben die Macht des geometrischen Bewusstseins verloren.
Damit wieder zu kooperieren ist integrativer Bestandteil eines Neuen Bewusstseins, für das ich den Namen >synchron< vorschlage.
Uns allen ist klar, dass jede Form aus dem Formlosen kommt.

Daher zeigt sich die Unendlichkeit des Lebens:
unsichtbar als Matrix, als Idealität : sichtbar in der Form.

Selbstverständlich ist es leichter, die unsichtbare Matrix zu verändern als die feste sichtbare Form. Wie es leichter ist, den Plan des Architekten zu verändern als den fertigen Bau.

Wir waren eine kleine Gruppe von 17 Menschen, die sich zu dieser “Karawane der Freude” getroffen haben. Im Namen aller darf ich sagen:
Es war eine gute Reise in das blühende Land individuellen Ausdrucks in einem größeren WIR.

Zu Gast bei Ulrike Tourneur, meiner …

Autorenkollegin bei der Verlagsgruppe Kamphausen.
Ulrike schrieb das Buch “ganz.schön.wichtig” und bietet im Juni 2011 ein Telinar an mit dem beschwingten Titel “leichter sein.”

Ich habe die Freude, als Gast beim zweiten Abend dabei zu sein und Ulrike hatte den kreativen Einfall, schon mal im Vorfeld ein audio aufzunehmen.
Und zwar zum Thema Kontrolle.

Die Idee dazu entstand während eines Telefonates und wir haben es in der Sekunde und sehr spontan umgesetzt. Aus dem Moment heraus. Und – simsalabim – du kannst hier die Worte aus dem Äther zaubern. Klick.

Ulrike Tourneur sagt unter anderem: “Der Ort, wo sich Himmel und Erde berühren, ist …?”
Und ich präge einen möglicherweise verwegenen neuen Begriff. Homo gaia.
Was soll ich sagen: 12 Minuten – reinhören. Freude.

Und noch ein privates Wort: Ulrike hat am 1. April Geburtstag.
Sie feiert mit >Alexander dem Großen< ein sehr spezielles “leichter sein”.
Gratuliere! Von Herzen.

Rosen über Rosen. 2011

Rosen über Rosen” – das wünschen Jwala und ich dir aus dem Herzen. Weniger im wörtlichen – mehr im übertragenen Sinn. Die ersten Tage und Nächte sind NeuStunden, um ein jungfräuliches Wort zu kreieren. In diesen Stunden wird das Neue Jahr energetisch geprägt. Neu geboren.
In gewissem Sinne progammiert.

Wie du weißt, gibt es zwei Ausgangspunkte für Lern- und Veränderungsprozesse:
a) die Vergangenheit
b) die im Entstehen begriffene Zukunft.

Die Vergangenheit schenkt uns Erfahrungen.
Die im Entstehen begriffene Zukunft öffnet uns einen Möglichkeitenraum.

Hier begegnen wir der Idealität des Möglichen. Idealität formt jene Wirklichkeit, die wir als Realität erfahren. Es ist jene Wirklichkeit, die wirkt. Die unseren Alltag einfärbt.

Wenn wir uns mit dieser Quelle in uns verbinden – wach, bewusst und aktiv verbinden – dann handeln wir von der höchsten “idealen” Möglichkeit her und nehmen unser Leben aus dieser Perspektive wahr.
Wir erfahren unser eigenes Werden als ein Hineinlehnen in die Dynamik des Seins.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir dabei auch unserem Schatten begegnen und uns temporär, verübergehend und kurzfristig in “Rosenkriege” verfangen. Doch eine gnadenreiche Wirklichkeit, die wirkt, befreit uns auch wieder, sobald wie die Lektion gelernt haben.
ES löst.
ES verbindet uns neu … mit der Quelle von allem.
Und wie Jwala sagt: “Das, was getan wird, entscheidet sich fast selbstverständlich.”

Rosen über Rosen für das Venus-Jahr 2011. Dir. Ihnen.
Astrologen wissen: Jedes Jahr wechseln sich die Planeten in der Regentschaft ab. Und zwar in dieser Reihenfolge: Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur, Mond. Dann wieder Saturn usw.
Die Venus ist nicht nur ein Planet; sie galt bei den Römern als Göttin der Liebe.
Und Liebe wünschen wir Ihnen, dir und uns für 2011.

Jwala und

Noch in eigener Sache:
Als dieser Gedanke zu uns kam – Rosen über Rosen – hat uns das  inspiriert…
die Sign-Post zu begründen.
- Jwala schrieb ein Sign und wir ließen Karten drucken.
- Diese sind in unserem Sign-Shop erhältlich und:
- können mit einer persönlichen Botschaft beschriftet werden.
Kostenlos dann, wenn der Empfänger deiner Wahl auch ein Sign-Geschenk erhält.
Rosen über Rosen. Ein Klick nah.

Die Rauhnächte …

… sind eine sehr besondere Zeit. Um den 4. Dezember ziehen sich die Kräfte der Erde in das Innere zurück – um erfrischt am 24. Dezember neu geboren zu werden. Im Magazin Visionen schrieb ich mehr darüber. Danach kommen die 12 Rauhnächte. Eine Zeit, in der der Schleier zur AndersWelt besonders dünn ist. Eine ebenso inspirierende wie prägende Zeit.

Denn die Alten wussten: Jede der 12 Rauhnächte entspricht einem Monat im Neuen Jahr.
Der 24. Dezember somit dem Januar;
der 25. dem Februar;
der 26. Dezember dem Monat März und so weiter.

Jwala und ich nehmen diese Zeit sehr bewusst wahr – und stimmen uns in jeder Rauhnacht auf den entsprechenden Montat im Jahr 2011 ein. Wir nehmen uns Zeit, um Altes loszulassen; Zyklen zu schließen; unseren Gefährten und Freunden zu danken und um die Zukunft aufzuladen. Aufzuladen mit was?
Mit Attraktoren. Mit Absichten. Mit Projekten, die wir umsetzen möchten. Es ist ein offenes, spielerisches, vergnügtes Planen – das wir in unserem TimeSystem verankern.

Die Rauhnächte.
Wir alle stehen auf den Schultern unserer Ahnen. Wie gut es tut, das zu würdigen; gleichzeitig die Ressourcen der Gegenwart zu sehen und von dort aus in die Zukunft zu blicken. Warum? Um den Alltag von der Zukunft her einzufärben.
Ich lebe seit vielen Jahren in diesem Sinne “rückwärts” in der Zeit. Denn es ist die Idealität der Zukunft, die mein Handeln der Gegenwart prägt. Es ist die Idealität des Unbestimmten, das so in die Realität meines Lebens bricht und mich staunen lässt. Die Dynamik dieses offenen Werdens ist in der Zeit der Rauhnächte viel leichter zu orchestrieren. Vor allem deshalb, weil viele von uns zwischen den Jahren deutlich weniger Termine haben wie sonst.
Wichtig ist dabei die Schriftlichkeit. Schriftlichkeit ist der Unterschied, der einen Unterschied macht. Und schick “Ernst” auf Urlaub. Ziel ist eine spielerische Grobskizze für 2011.

Create your year.
Wenn nicht jetzt, wann dann? Denn diese Tage jetzt bis zum 5. Januar 2011 sind in gewissem Sinne übrig. Wie das? Nun – würden wir uns in unserer Zeitrechnung eher am Mond und seinen Zyklen orientieren, so hätten die Tage nicht 24 Stunden, sondern ein paar Minuten – genau vier – weniger. 
Daraus ergibt sich zum Ende des Jahres hin eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten. Eben den Rauhnächten.

Im Sinne einer evolutionären Weltsicht verstehen wir, dass Realität gestaltbar ist. Steuerbar. Allerdings co-kreativ. Co-kreativ mit dem Leben, das wir gestalten, in dem wir mitfließen. In diesem Sinne ist es gut, “Klar Schiff” zu machen und jene Zukunft einzuladen, die wir haben.
Apropos “Klar Schiff” - stahldust bietet dazu einen Aktionstag. Ich schreibe darüber in den nächsten Tagen mehr auf diesem Blog.

In den Rauhnächten fällt es leicht, uns zu erinnern an unser kosmisches Sein. Uns zu verbinden mit unseren Brüdern, den Sternen.
Vincent van Gogh wusste das. Hier sein Geschenk an uns:

Segen zur Weihnacht 2010

Der Prophet, der aus der Wüste kam, sprach:
Und ein Bote von Alaha kam und sprach:
“Friede sei mit dir – der Friede neuer Anfänge, 
  die Fülle der Kraft vor der Schöpfung.
  Zu dir – die du bereit bist, diesem heiligsten Lied bis zur letzten Note zu folgen.
   Hier ist die Kraft heiliger Einheit!”

“Das Eine, das strahlt und den Kosmos erhellt,
  ist bereits mit und in dir.”

Worte von Jesus, übersetzt aus dem Aramäischen von Neil Douglas-Klotz.

Jwala und ich wünschen euch allen den Jubel des Moments und die Freude aus
einem gut gelebten Miteinander.
Danke euch allen.
Karl

Der 24. Dez. ist die erste von 12 Rauhnächten.
Die nächsten sind der 25. und 26. Dezember 2010.

Pythagoras, die Mysterienschule

Kennst du das? Etwas wird in deinem Leben wichtig; so bedeutsam, dass du denkst:
Das wird nie mehr verblassen!
Doch dann, mit den Gezeiten der Jahre, webt sich ein Schleier des Vergessens und die einst so helle Flamme verliert sich im Nebel der Zeit. Versickert. Versiegt.

So erging es mir mit den Fragmenten des Pythagoras.
Vor mehr als 20 Jahren lernte ich sie auswendig und ließ die Weisheit dieser Sutren in meine Zellen sinken. Möglicherweise  habe ich sie verinnerlicht; vergessen habe ich sie allemal.
Doch nun erinnere ich mich … wieder.

Pythagoras wurde schon zu Lebzeiten wie ein Gott verehrt.
Ca. 570 v.Ch. auf Samos geboren, ging er als junger Mann nach Athen, nahm das antike Wissen der Griechen in sich auf. Danach zog er weiter und verbrachte Jahre in der großen Bibliothek von Alexandrien. Dort wurde er eingeweiht in die Mysterien des Hermes.
Gemeint ist Hermes Trismogistos, von dem es heißt, er sei eine Inkarnation des unsterblichen Toth, des Größten aller Atlanter, dessen Heilige Smaragdtafeln noch heute Kleinode, Juwelen der philo-sophia sind, der Liebe zur Weisheit.

Nach einem Überfall der Perser wurde er als Gefangener nach Babylon verschleppt; bald jedoch aufgrund seiner strahlenden Weisheit freigelassen. Doch er blieb freiwillig über zehn Jahre. Studierte. Er war ein ewiger Schüler.
Später ging er nach Indien und wurde mit Ehrfurcht eingeweiht in das verborgene Wissen der Brahmanen, zog weiter nach Tibet, bereiste China und kam in hohem Alter zurück nach Griechenland. Er hatte praktisch die gesamte damals bekannte Welt bereist.
Allein das ist schon eine außerordentliche Glanzleistung.

Sein Ruf eilte ihm voraus.
Bald sammelte sich eine große Schar von Anhängern um ihn, was den Stadttyrannen mißfiel. So ging er nach Oberitalien und gründete seine legendäre Mysterienschule. Er hatte die Kraft, aus den vielen gesammelten spirituellen Honigwaben seine unsterbliche pholosophie perennis zu destillieren.
Doch sofort nach seinem Tod, etwa 480 v.Ch., wurden alle seine Schüler brutal niedergemetzelt und ermordet und alle Schriften verbrannt.

Pythagoras, der Grieche, war der erste, der die Logik des Westens mit der Mystik des Ostens
zu einer Synthese verschmolz.
Der Westen ist geistige Konzentration, der Osten ist Meditation.
Der Westen ist Denken – der Osten ist Nicht-Denken.
Pythagoras vereinte beide und schuf damit ein Neues Drittes.
Osho nannte Pythagoras den ersten und einzigen Buddha des Westens.

Doch die gewöhnlichen Massen lebten in solcher Unbewusstheit, dass die Einzigartigkeit pythagoräischer Leistung weniger als nicht erkannt wurde. Sie wurde als gefährliche Bedrohung empfunden. Tausende von Schülern wurden brutal gemeuchelt. Nur ein einziger entkam. Lysis.
Ihm verdanken wir die wenigen Sutren des Pythagoras.

Auch heute, zweitausendfühfhundert Jahre später, leben Milliarden Menschen in tiefer Unbewusstheit. Wie sonst könnte es die Beschneidung der Frauen heute noch geben?,
wie sonst könnten Mädchen in China am Lande schlechter behandelt werden wie Hunde
und vollkommen wertlos sein?,
wie sonst ist zu erklären, dass zwei Drittel der Menschen keinen Zugang zu gesundem Wasser haben?, wie sonst ist zu begründen, dass 20 % der Menschen 80 % der Ressourcen verwenden und täglich Tausende und Abertausende an Hunger sterben – und gleichzeitig riesige Nahrungsmittelberge des Preises Willen vernichtet werden.

Wie sonst sollten wir das Niedermetzeln der Flora und Fauna in Amazonien begründen?, das Quecksilber im Wasser der Flüsse dort, das Elend der Natives?
Wie sonst lässt sich der Dauertanz um das Goldene Kalb erklären, der nur Alpträume gebärt?
Wie sonst …? Diese Liste ließe sich schier endlos erweitern.

Haben wir uns im Bewusstsein weitereintwickelt in all den Jahrtausenden -
oder nur in Bezug auf Technik?
Pythagoras
sagte:
“Denn ein ehernes Gesetz bindet Kraft an
Notwendigkeit.”

Diese beiden Kräfte in unserem Leben harmonisch aufeinander abzustimmen – ist die Grundbotschaft des Pythagoras.
Wenn diese beiden Gesetze in Harmonie sind, dann sind wir in Harmonie.
Dann folgt unser Körper dem Gesetz der Notwendigkeit und die Seele dem Gesetz der Kraft.
Dann folgt der Verstand dem Gesetz der Notwendigkeit und das Herz dem Gesetz der Kraft.

In dieser Balance zeigt sich der Schnittpunkt von Himmel und Erde,
von Körper und Seele,
vom Sichtbaren und vom Unsichtbaren.

“Khalwat dar anjuman” – sagten die Alten um uns zu erinnern an das Gestz der äußeren Notwendigkeit und der inneren Stille; der Nicht-Anhaftung; der Liebe; der Kraft.

So viele Jahre sind vergangen, und endlich bin ich aufgebrochen nach Samos – auf den Spuren des Phythagoras, dem Sinnbild des Nomaden der Weisheit.
Wie tief ich mich verbeuge.
Jwala ist mit mir, um dieses zeitlose Mysterium aus Notwendigkeit und Kraft in jenem Jetzt, das unser aller JETZT ist, neu zu beleben.

Das Geheimnis eines gut gelebten Lebens ebenso wie die Kunst der Manifestation offenbaren sich in der Balance von Notwendigkeit und Kraft.
Erwacht die Seele, reduziert sich der Verstand auf Notwenigkeit.

Im Erleben dieser Balance jubiliert die Seele -
                                                                                 und der Verstand reibt sich die Hände.

Grüße an euch alle.
Karl – euer reisender Gampripopoulos …

Wer kennt Alexis Gamperiospoulos?

Ein Wanderer zwischen den Welten. Passt sich – einem Chamäleon gleich – den kulturellen Begebenheiten an. Eben noch als “Omar” mit den Nomaden der Sahara unterwegs - in blauer Gandura – nun mit Glutaugen auf griechischen Dorffesten…

Gamperiospoulos sortiert die Situaton...

... gibt sich dem Sirtaki hin ...

und schreibt unter dem Olivenbaum über …?

Über die Karawane des Lebens. Die überall ist und immer Hier.
Freude.
Und ein Lachen zu euch.

So beginnt des Spiel mit dem Mysterium …

… es ist ein Geben. Ein Einlassen – im Grunde mit Haut und Haaren. Ohne Wenn und Aber.
Am wertenden und zweifelnden und analysierenden Verstand vorbei.

Geschieht dies, freut sich der Verstand. Er reibt sich die Hände. Jubelt. Denn endlich wird er zu dem, was seine Bestimmung ist. Sein Ruf. Er wird zu einem grandiosen Diener, der die Notwendigkeiten deines Alltags erfasst und dir hilft, deine Herausforderungen zu meistern. Mithilfe von wem?
Mithilfe deiner Seele.

Es blüht ein eigener Zauber auf, wenn Seele und Verstand im Einklang ist.
Das Herz wird dann zum alchimistischen Ofen.

Doch zurück zum ersten Schritt. Schau – so beginnt ein eigener Zauber …
 

                                                                  und steuere, in dem ich mitfließe.

Im Vertrauen sein …

“Vertrauen ist nicht machbar” – schreibt Jwala ín Fingerzeige – “es ist eher eine Spur,
der du folgst.”

Tatsächlich färbt Vertrauen eine Beziehung neu ein. Dreht vieles.
Wir sagen gerne: >Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.<
Jwala und ich hingegen schlagen vor: >Kontrolle mag dort und da angebracht sein. Vertrauen ist besser.<

Warum?
Weil Leben nicht getrennt ist. An keiner Stelle.
Weil der andere in der Tiefe ein anderes Du-Selbst ist.
Und weil es hoch an der Zeit ist, dass Menschen einander existentiell als Menschen erkennen.

Aus meiner Sicht könnte das der nächste Sprung in der Evolution sein: Menschen erkennen einander in der Tiefe, existentiell, zellulär. Angst voreinder wäre Vergangenheit. Die Gleichwertigkeit allen Lebens wäre aktuelle Realität.

Auf dem Boden des Vertraunes wächst erfahrbare Liebe.
So wird die Liebe zu jenem Größeren, dem wir wir uns alle hingeben können.
Im Vertrauen.

(Mehr dazu in FINGERZEIGE von Jwala)

Ich bin bereit …

… weil das Leben immer bereit ist. Immer neu. Immer offen und stets voller Chancen.
Und: Überraschungen.

Es ist diese “kindliche” Einstellung, die den Alltag so bunt einfärbt.
Manchmal tut es nur gut, sich daran wieder zu erinnern. So… wie JETZT.

Herzlich zu dir – Jwala und Karl

Die Liebe immer tiefer lieben …

… und dabei der Existenz immer ähnlicher werden.

Ist das nicht der Weg von uns allen? Was anderes sollte das Leben sein als eine Reise, bei der wir tief und weit, entspannt und lachend, experimentierfreudig und unkonventionell jenes Mysterium umarmen, das wir Liebe nennen.
Um dabei immer wieder zu vergessen, wie sehr wir alle angekommen sind.
...und die Geschenke der Liebe genießen.

Wohin will das Leben gehen …

Möglicherweise geht das “Leben” dorthin, wohin die Seele will. Doch die Seele wählt nicht, die Seele weiß. Wer wählt? Der Verstand wählt. Und was schließt du daraus? Es bedarf einer tiefen Versöhnung zwischen Verstand und Seele. Die Seele erwacht – wie der Verstand erwacht. In den Tagen JETZT. Alle rücken in die richt’ge Position.

Gehen – wohn das Leben will – ist die Poesie deiner Wahl. Der Ausdruck deiner Schönheit.
Genieß es.

Augenblicklich HIER sein.

Der gegenwärtige Moment lädt dich ein. Schau, und die siehst…

... und du spürst die Freude. Die du bist.

Abbracciare la vita

Wer dazu eine Übersetzung möchte – here it is:
Große Freude.

Aus der Schule geplaudert: Tolle Visionen

Es war im Januar 2010, als uns Joachim Kamphausen, der Verleger, fragte, ob wir zu jenem kleinen Kreis zählen wollen, die das Projekt “Eckhart Tolle in Deutschland” aktiv fördern.
Jwala und ich haben sehr gerne zugesagt. Und ebenso gerne unseren Beitrag gegeben.
Ja, und geben diesen weiter. 

Um diesem Engagement auch einen anfassbaren Wert durch unsere Arbeit zu geben, haben wir die JETZT-Collection ins Leben gerufen und umgesetzt.
Manifestiert – denn auf diesem Blog sind wir ja. Warum?

Äußere Signale sind so wichtig!
Wir haben oftmals kein Augenmerk auf die Hygiene dessen, was von außen durch unsere Sinne in unsere Wahrnehmung kommt. Millionen von Menschen sitzen in einer Dunstglocke ständiger Berieselung. Es sind nie erlahmende Dauergeräusche aus Radio, TV, tändig sich wiederholender CDs in Kaufhäusern, Restaurants, am Stand, in Cafes, in Märkten – einfach überall.

Daher bieten wir Produkte mit Botschaften an, die uns er-innern. An unsere Essenz.
An Stille. An die nährende Kraft der Liebe. An die Glut der Freude.
An Dankbarkeit, die keine Forderungen stellt.

Denn das Wunder der Transformation geschieht nicht nur im Innen, sondern auch im Außen, wenn wir versöhnt sind. Versöhnung ist der Meisterschlüssel im JETZT
.


Es war Januar 2010
– schon wieder – als mich die Redaktionsleitung von VISIONEN fragte, ob ich für dieses Jahr eine Kolumne schreiben möchte. Ich konnte mir eine Seite gleich zu Beginn des Heftes aussuchen oder die letzte Seite. Ich wählte: …?
Was hättest du gewählt?

Wenn du schauen willst: Alle meine Beiträge für das Magazin VISIONEN stehen auf gamper.com/Visionen und für Sept. 2010 schrieb ich natürlich über “Leben im JETZT.
Aber wie?” Hier ist der Link.

Alle Zukunft ist im JEZTZ eingebunden.
Gleichzeitig: Bitte vergiss nicht, dass du eine Zukunft hast. Diese Zukunft ist ein offenes Werden. Diese Zukunft kann ein Weg sein, der an keiner Stelle den alten berührt. Diese Zukunft kann ein Segen sein. Ausgedrückt durch dich.
Erfahren von dir. Zum Wohle vieler.

Wenn wir uns von der Zukunft abdocken – weil wir Zeit als Illusion codieren, ohne sie so zu erleben – dann bleiben wir in einem JETZT stecken. Aus diesem JETZT-Holon heraus ist es schwierig, uns als erfolgreiche Agenten der Evolution zu erfahren.
Wie siehst du das?

 Bild "Die Zeit ist Jetzt" Fair-Trade-Stofftasche. Limitierte Stückzahl aus JETZT-Collection.

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