Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Archiv: Mai 2011

BERLIN. Zaubervogel trifft Tango

14. Mai 2011. Berlin/Kreuzberg – Die lange Nacht der Bücher.
18:00 – 19:00 Uhr. Jwala und Karl Gamper

Der Flug des Zaubervogels führt uns nach Berlin. Der Tango ist es, der uns ruft. Dieser unvergleichliche Tanz, der wie der Flug des Kranichs ist über den stillen See. Ohne Schatten. Ohne Geräusch – wenn die Bewegung verebbt ist. Eine Architekur am Parkett, die nichts erbaut und doch magisch unser Herz berührt und die Seele flattern lässt im Atem des Augenblicks.
Tango ist ein Geschehen im Fließen. 
Der Raum wird zu dem, was er ist: Lebedig. Voll farbiger Energie. Uralt und ewig neu.

Tango ist Kommunion ohne Religion. Erotik in des Wortes ursprünglichem Sinn. Im Heiligen Sinn – wo Erotik als jene Liebe gefeiert wird, die sich dem Anderen hinwendet. Dem Gegenüber. Dem Du – das ein anders Ich-Selbst-Bin.

Nietzsche sagte: “Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken. Er starb zwar nicht daran, doch er entartete zum Laster.”
Franz von Assisi sagte: “Eros ist die welterschaffende, mächtige Urkraft.” Eros ist die heilige und heilende Kraft der Anziehung.
Und Tango, wie ihn die Menschen am Rio de la Plata tanzen, ist das Zelebrieren dieser Liebe. Ungestüm und sanft. Zart und wild.

Jwala wird mit mir sein. Und wir werden verbunden sein.
Hier der Text zum ZaubervogelDer Flug des Zaubervogels

BERLIN. Die lange Nacht der Bücher

14. Mai 2011 – 18:00 bis 19:00 Uhr.
Das verspricht aufregend zu werden. Ein einziges Mal haben Jwala und ich Tango getanzt. In einer Tanzschule. Ein Geschenk von Claudia Shkatov.
Tangotanzen macht schön” – so der verlockende Titel dieser Tanzschule.

Tango ist für mich erotische LebensKunst pur. Getanzte Lebensweisheit. Tango ist Poesie am Parkett. Das verdichtete Lebensgefühl der Menschen vom Rio de la Plata.

Wie das Leben so spielt, rief mich der leitende Redakteur eines Berliner Magazins an und fragte: “Möchten Sie einen Beitrag schreiben zu Geld und …? irgenwas.
Zu etwas, was Ihnen als Analogie gefällt?”
Ich sagte spontan: “Tango!”

Gesagt. Getan. Der Artikel erschien, Claudia las diesen und hatte die Idee, ich möge über Tango und Economia  bei der langen Nacht der Bücher in Berlin, Oranienstrasse 185, sprechen.

Ich freue mich auf diese Herausforderung. Falls du Zeit hast, komm doch vorbei.
Hier ist der Flyer mit dem genauen Programm. BERLIN. Lange Nacht der Bücher

Hasta la vista
Karl

Ich habe den gesetzten Artikel nicht als PDF. Doch mein Manus – das genau so übernommen wurde – allerdings mit ansprechenden Bildern garniert.
Magazin-SEIN.de

letztes AUDIO zu: evolutionäres Business

Ulrike Stahl und ich schließen mit diesem Audio diese Serie ab.
Beide geben wir eine kurze Zusammenfassung dessen, was uns für ein evolutionäres Business wichtig erscheint.
Hier der Link.

Danke allen, die diese Serie hörten und uns begleitet haben.

Was gilt es noch zu sagen?
Aus meiner Sicht ist der Mensch ein Werden. Wir alle haben ein grenzenloses Potential in uns. Doch wir sind Samen. Und wenn wir nicht an uns arbeiten – bleiben wir Samen in Bezug auf unser inneres Potential. Natürlich lernen wir alle und entwickeln Fähigkeiten.

Doch was ich hier meine ist: Es gilt, die Seele zu erwecken. Unser Herz zu versöhnen und als den alchimistischen Ofen der persönlichen Transformation zu erkennen. Es braucht eine spirituelle Praxis. Aus meiner Sicht ist es nicht so entscheident – welche.
Hauptsache sind Kontinuität. Regelmäßigkeit, stille Beharrlichkeit… jenseits von Dogmen!

Während meiner Jahre als Unternehmensberater habe ich eine Beobachtung gemacht, die mit dem eben Geschriebenen korrespondiert. Jene Firmen wurden exzellent, die nach einem System oder einer Methode arbeiteten. Welche – das war nicht so wichtig!
Den Unterschied machte – ob mit oder ohne Methode. Das gilt für viele Bereiche des Lebens. Insbesondere dann, wenn Intuition und Spontanität  Priorität vor allen Methoden haben und das Leben als ein offenes Werden geliebt wird.

Ulrike ein Kompliment für die einfühlsame, unterstützende und inspirierende Moderation. Danke.

Herzlich – Karl

PS.:
Jwala und ich schreiben aktuell ein Projekt namens: STILLE_wirkt.
Dieses wird vom Aufbau her ähnlich sein wie “Der Adler befreit sich” – bei dem bisher Zehntausende mitmachten. www.meinWEG.cc

PPS.:
Und der allerwichtigst Punkt für eine neue Welt und damit natürlich auch für eine Evolution im Business ist, den Gedanken der Getrenntheit aufzugeben und dafür die Einheit allen Lebens zu sehen, zu erfassen, zu würdigen. Die größte Übung ist: die LIEBE im Alltag zu zelebrieren.
Und das Leben nicht so persönlich zu nehmen.
Hurra.

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