Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Archiv: März 2011

Zu Gast bei Ulrike Tourneur, meiner …

Autorenkollegin bei der Verlagsgruppe Kamphausen.
Ulrike schrieb das Buch “ganz.schön.wichtig” und bietet im Juni 2011 ein Telinar an mit dem beschwingten Titel “leichter sein.”

Ich habe die Freude, als Gast beim zweiten Abend dabei zu sein und Ulrike hatte den kreativen Einfall, schon mal im Vorfeld ein audio aufzunehmen.
Und zwar zum Thema Kontrolle.

Die Idee dazu entstand während eines Telefonates und wir haben es in der Sekunde und sehr spontan umgesetzt. Aus dem Moment heraus. Und – simsalabim – du kannst hier die Worte aus dem Äther zaubern. Klick.

Ulrike Tourneur sagt unter anderem: “Der Ort, wo sich Himmel und Erde berühren, ist …?”
Und ich präge einen möglicherweise verwegenen neuen Begriff. Homo gaia.
Was soll ich sagen: 12 Minuten – reinhören. Freude.

Und noch ein privates Wort: Ulrike hat am 1. April Geburtstag.
Sie feiert mit >Alexander dem Großen< ein sehr spezielles “leichter sein”.
Gratuliere! Von Herzen.

evolutionäres Business (8) Jwala über Signs

Doch wie immer zuerst der Link zum Audio.

Wie gut ich mich an den Moment erinnere, als meine Frau und Gefährtin Jwala gemeinsam mit mir beschloß, mit “Signs by Jwala” den kühnen Sprung auf den Markt zu wagen.
In diesem Gespräch erzählt Jwala ihre Sicht.

Was ich hinzugeben möchte ist meine tiefe Anerkennung, meine Freude, meine Bewunderung! -
mit welchem Einsatz, elagant, effizient und auch entspannt Jwala ihren Traum auf den Boden gebracht hat. Sie blieb dieser Spur so viele Jahre treu – ohne zu wissen, wonach sie eigentlich Ausschau hält. Denn sie hatte klarerweise kein Bild von “Signs” im Kopf.
Die “Signs” haben sich gezeigt.

Wie so vieles im Leben von uns allen. So mag es verständlich sein, wie sehr es mich befremdet, wenn Mentaltrainer wieder und immer wieder behaupten: “Sie müssen sich das Ergebnis ganz genau vorstellen, sonst wird es nichts.”

Tatsächlich kümmert sich das Leben – wie jede Frau und jeder Mann weiß, der die Pubertät hinter sich hat – sehr viel weniger um unsere mentalen Konstruktionen, als wir uns das so gerne einreden möchten.
Auch hier gilt das Sign meiner Liebsten: “Durch die Illusion hindurchsehen.”
Namasté.
Der neue "namasté_STILLE_Mantel"

evolutionäres Business (7) Strategisches Whispering

Sie hören 12 Minuten lang einen schöpferischen Dialog zwischen Ulrike Stahl und Karl Gamper. Klick.

Dieses Audio ist ein Wendepunkt in dieser Gesprächsreihe. Ich übergebe sozusagen die Fackel an Jwala, meiner Frau und Partnerin. Doch zuvor steigt Ulrike in das Gespräch ein über den Gedanken eines Weges, den wir alle gehen. Wobei klar ist: Der Weg entsteht mit dem Gehen und der Weg verglüht mit dem Gehen.
Die Zen-Leute sagen: “Der Weg ist das Ziel.” Ein Mensch des TAO sieht das anders:
Der Weg ist der Weg und das Ziel ist das Ziel.”

Mein persönlicher Lebensweg ist genährt und durchdrungen von dem, was ich in diesem Audio
Co-Inspiration nenne. Was ich damit sagen will ist:
Ich habe gelernt zu lauschen, auf Stimmigkeiten zu achten, hinter die Spiegel des Offensichtlichen zu schauen – um mich nicht nur von der Form (von der Spiegelung) leiten und damit auch verleiten zu lassen. Dieses Innehalten ist für mich wesentlich. Es hilft mir, aus Reaktionen aus- und in Aktionen einzusteigen.

Autor kommt von audio – hören, lauschen.
Dieses Lauschen führte zu dem, was ich in diesem 7. Audio >Strategisches Whispering< nenne. Inspiration heißt mein Anliegen. Meine Ausrichtung ist, andere Menschen und natürlich auch mich zu inspirieren. Anzuregen, hinter den Spiegel des Offensichtlichen zu schauen und damit der Stille des Formlosen zu begegnen. Aus dieser Stille erblühen alle Formen. Diese Stille nimmt auch alle Formen wieder auf. Das Leben kennt kein Gegenteil – sondern ist das Spiel des Formlosen und der Form. Das Formlose und die Form erzeugen einander gegenseitig. Die alten Meister des TAO nennen dieses gegenseitige Erzeugen “Hsiang Sheng“.

In zahlreichen Beiträgen in den unterschiedlichsten Magazinen und Zeitschriften im gesamten deutschen Sprachraum schreibe ich im Grunde über nichts anderes als über diese Co-Inspiration, die aus der Quelle allen Lebens und damit aus der Quelle aller Kreativität kommt. Der Verstand kennt nur die Vergangenheit. Open mind bedeutet daher: Innehalten. Ausschau halten nach jener Quelle, aus der heraus wir unsere Träume in die Welt rufen dürfen. Dies ist das Herz.
Der Heilige Raum unseres Herzens.

Wenn Herz und Verstand miteinander kooperieren, entsteht eine Co-Inspiration aus Kraft (Herz) und Notwendigkeit (Verstand). Bei meinem >Strategischen Whispering< achte ich darauf, dass Kraft und Notwendigkeit in einer guten Balance sind. In einer fließenden Harmonie. In einer Harmonie, die auch Geben und Nehmen achtsam einbindet und in einem wachen, fließenden Gleichgewicht hält.
Nicht starr – sondern im Flow mit dem Moment.

Gedanken zu JAPAN – im Gespräch mit Mario Herold

Mario und ich vereinbarten einen Audio-Termin zum Thema “Neues Bewusstsein.”
Doch es sind die Menschen in Japan, die aktuell unser aller Mitgefühl haben.
Karl Gamper-Aufnahme3 (17. März 2011 – Spontan zu Japan)

So hat sich das Thema der Aufnahme verändert und ich erzähle von etwas, das mich seit meiner Jugend begleitet: Die Hinwendung zu einer LebensTechnik und die Abwendung von einer TodesTechnik.
Unsere Technik ist hauptsächlich auf Druck und auf Verbrennung ausgerichtet. Wir haben die Spaltung bis zum Atom vorangetrieben. Expansion – Ausdehnung – Verbrauch von etwas … als ob es nur diese Richtung gäbe.
Doch es gibt auch Sog. Auch Implosion. Gesunde Verschmelzung. Wir haben längst auch die technischen Mittel, um co-kreativ mit der Natur zusammenzuwirken. Und es gibt ein riesiges Repertoire an Erfindungen, die einer lebensbejahenden Haltung zutiefst verpflichtet sind.

So haben wir aktuell im Jahre 2011 weltweit mehr als 1 Million NGO’s, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit, neue Technologien und Co-Kreation mit der Natur beschäftigen.
(NGO – Nicht-Regierungs-Organisation)
Woche für Woche beispielsweise stellt “The Blue Economy” Beispiele vor, nennt Erfinder und zeigt Lösungen. Natürlich auch für einen sehr viel intelligenteren und günstigeren Umgang mit Energie.

Wieviel “Japan” braucht es noch – damit die Kräfte des Herzens und damit einer kosmischen Vernunft auch das Sagen haben?

evolutinäres Business (6) Erfolgsteams

Ca. 13 Minuten – hier wie immer der Link zum audio.

Jenseits des Inhalts möchte ich mit einer persönlichen Beobachtung beginnen:
Eben hörte ich das Audio. Aus meiner Sicht zelebrieren wir hier das, was ich einen schöpferischen Dialog nenne. Bei einem schöpferischen Dialog liegt – um ein Bild zu gebrauchen – das gemeinsame Thema in einem Gefäß in der Mitte und alle Beteiligten legen ihre Beiträge hinein.
Dabei geht es um Intelligenz und um Stimmigkeit.
Was erscheint uns am intelligentesten?, was fühlt sich stimmig an?
Das ist ein reflektorischer Prozess.

Ein Dialog ist keine Debatte.
Das Wort Debatte kommt aus dem franz. und bedeutet: “niedermachen.”
In einer Debatte oder in einer Diskussion geht es vorwiegend darum, den eigenen Standpunkt durchzubringen. Ganz anders bei einem Dialog oder einem schöpferischen Dialog. Im Zentrum steht hier, ein Thema aus möglichst vielen Gesichtspunkten zu betrachten. Multidimensional.
Im schöpferischen Dialog ist uns auch die Quelle bewusst, aus der heraus wir schöpfen.

Der Inhalt dieses Audios beschäftigt sich mit dem, was Ulrike Stahl “Erfolgsteams” nennt; was Prof. Faltin “Komponenten” nennt (aus welchen Komponenten setzt sich ein Prozess zusammen?) und ich spreche gerne von “strategischen Allianzen“. Es geht darum, Partner zu finden mit klaren Kernkompetenzen, die einen Teil des eigenen Prozesses abdecken.

Meine Erfahrung ist:
Ich kann und will gar nicht anders als mit Partnern zusammenzuwirken, bei denen sowohl die menschliche Chemie als auch die Professionalität stimmen. Gleichzeitig habe ich die Reihenfolge dieser Aufzählung bewusst gewählt. Am wichtigsten ist Jwala und mir, dass es menschlich passt. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb uns die Zusammenarbeit mit Doris und Ulrike Stahl und deren Mann, dem Steuerberater Jürgen Bleier, Ehre und Freude in einem ist.

JAPAN

Die Kirschblüte steht bevor – doch für Tausende und Abertausende Menschen ist das persönliche Leben verblüht.
Erstickt durch das Beben der Erde, beendet durch die Fluten des Wassers.

Eine solche Tragödie kann nur das Herz öffnen zu sprachlosem Mitgefühl und zu dem existentiellen Erkennen, wie zerbrechlich die Form unseres Daseins ist.
Und: Wie grundlegend wir miteinander verbunden sind.
Zeitlos – über alle Formen hinweg.

Im Angesicht dieses Schocks kann sich auch ein tieferes Verbunden-Sein zeigen.
Ein Bezogen-Sein auf das, was uns als Menschheit vereint. Was vereint uns?
Ein wirkender Spirit.
Eine größere Quelle, die alles Leben gebärt und zu der alles Leben wieder kehrt.
Gleichzeitig ist diese Katastrophe eine Möglichkeit ins Herz zu fallen um dort, wo jede und jeder aktuell steht, Friede und eine grundlegende Versöhnung mit sich und dem Nächsten zu leben. Hier. Und jetzt.

Karl Gamper

Neues Bewusstsein. Teil 2 – audio

Seit 1978 beschäftige ich mich wie ein Hochleistungssportler mit Fragen des Bewusstseins. Nicht so sehr mental. Das natürlich auch. Doch ich habe mich mit Haut und Haaren eingelassen. Meinen Körper mitgenommen. Mein Leben danach ausgerichtet.

Habe diesen Teig geknetet, gekostet, geformt. Wieder und immer wieder.

Mario Herold fragt mich in diesem Gespräch u.a. nach Wahrheit. In meinem Verständnis leben wir in einem sehr plastilinen Universum. Dieses formt sich nach der Art, wie wir schauen. Und von welcher inneren Haltung aus wir schauen.
Auch wie (und ob) wir lauschen.
Ob wir gelernt haben, die Gedankenpferde im Stall zu behalten oder nicht.
“open mind” bedeutet – innezuhalten.
Dem Verstand für einen Moment einen Urlaub zu gönnen.

Was geschieht, wenn wir zum Kanal des Größeren werden?
Was geschieht, wenn die “Wirks” – von denen in diesem audio die Rede ist – durch uns hindurch wirken, wie durch ein hohles Schilfrohr. Wie durch einen hohlen Bambus.

Nun, was geschieht?
Es findet eine aufregende Hochzeit statt. Die Verehelichung von Herz und Verstand. Daraus gebärt sich etwas Neues. Ich nenne das bevorzugt: Das Neue Dritte.
Einem Kind gleich, das ein eigenständiges Wesen ist und damit etwas anderes als Vater oder Mutter. Eben ein Neues.

Dieses Neue blitzt in diesem Audio auf. Nicht nur durch Worte – durch die gesamte Energie dieser Aufnahme. Das ist zumindest meine Wahrnehmung.

Hier zu Ihrer eigenen Wahrnehmung der Link zu Audio 2.
Teil 2 – etwas nach unten scrollen.

Möge dich das Band inspirieren.
Ja, das ist die Intention dieser Aufnahme und dieser Arbeit.

Der Spiegeleffekt.

evolutionäres Business (5) so arbeiten Schwestern

Es handelt sich um die Schwestern Doris und Ulrike Stahl. Audio, 12 Minuten.

Wir machen Wissen sichtbar” – das ist der Claim und auch die Widmung der stahldust AG. 

evolutionäres Business” ist insgesamt unsere dritte gemeinsame audio-Reihe und diesmal haben wir die Rollen getauscht. Ulrike spricht über die – erfreuliche und erfolgreiche – Zusammenarbeit mit ihrer Schwester Doris. Doris lebt in London. Ulrike in Flüeli-Ranft; Schweiz.

Das Medium, mit dem die beiden bevorzugt arbeiten ist das Telefon. Sie waren die ersten, die im deutschen Sprachraum Teleseminare anboten. Sie kreierten dafür den Begriff “Telinare“.
2010 wurden mehr als 100 Telinare angeboten mit Hunderten von TeilnehmerInnen insgesamt.
Im Zentrum steht die professionelle wie menschliche Unterstützung von Projekt-Ideen.

  • Wie machen Sie Ihr Anliegen sichtbar?
  • Wie verdienen Sie damit auch Ihr Geld?
  • Wie gestalten Sie Kreativ-Marketing? Werden sichtbar und einzigartig.
  • Welche Erfolgstreiber nützen Sie?

Ich kenne ja seit Jahren die Arbeit der beiden Frauen. In all der Zeit hat mich die stille Professionalität – verbunden mit einer reifen, herzhaften Menschlichkeit – zu einem bekennenden Bewunderer für die Leistung der beiden gemacht. Es ist genau so, wie Ulrike in dem Band auch sagt: “Wir beurteilen keine Idee danach, ob diese Idee nun >gewöhnlich< oder >ungewöhnlich< ist.” Sondern die beiden schauen, wie lassen sich Erfolgsmuster für den Einzelnen weben? Wie kann auch die Umgebung eingebunden werden? Wie formen sich spontane Allianzen und Erfolgs-Teams? In meiner Sprache: Welche Attraktoren formen mein Geschäft und erzeugen einen Sog?

Es geht auch um die >Kontinuität der Akzente. Also um Beharrlichkeit. Auch um die Kunst und Fähigkeit, über einen langen Zeitraum das Herzens-Projekt zu >bewässern<, mit neuen Impulsen zu versorgen und ab und an auch etwas geschickt zu wiederholen.
Doris und Ulrike haben für Entrepreneure ein eigenes Marketing-Tool entwickelt. “Marketing T“.

Neues Bewusstsein. Hype oder notwendiger Wandel?

Die Spur für dieses Gespräch reicht Jahre zurück. 29. Februar 2008. Berlin. “Geschenkter Tag”.
Damals begegneten wir einander und verloren uns nie mehr aus den Augen. Mario Herold, damals noch Dipl. Ing. und Informatiker und ich.
Mario hat sich neu erfunden. Sehr speziell – er wurde ein 5D-Coach. Details zu seiner Arbeit hier.

Mario lud mich heute ein, mit ihm ein Gespräch zu führen über “Neues Bewusstsein“.
Ein Gespräch, das er aufzeichnete.
Gerne war ich damit einverstanden. Und es entstand ein sehr spannender Bogen, der …

  • die drei aktuellen Bewusstseinsfelder streifte
  • ein neues Selbstverständnis unseres Mensch-Seins berührte
  • ein holistisches Weltbild aufblitzen ließ
  • die Schwelle benannte, über die wir alle wohl zu gehen haben …

Dieses Nadelöhr, das das Neue zur Welt und damit in unser Leben bringt, ist die Handlung.

Es ist aus meiner Sicht ein sehr spannendes Gespräch, informativ und lohnenswert.
Doch bitte bilden Sie sich selbst eine Meinung. Hier der Direktlink auf die Seite von Mario.
Viel Vergnügen.

evolutionäres Business (4) Jwala und Karl als Paar…

… das zusammen wirkt in einer gemeinsamen Firma. 13 Minuten-Audio.

Dieser Teil ist 4 ist sehr persönlich. Und das fühlt sich stimmig an, weil Jwala und ich längst aufgehört haben, das Leben permanent zu teilen und aufzuspalten.
Einerseits.
Anderseits geht es auch darum, die Ebenen nicht zu verwechseln und adäquat zu handeln.

Wir haben in diesen Tagen unseren 22. Hochzeitstag gefeiert und wir hören immer wieder die Frage: “Gibt es ein Geheimnis für eure Liebe?”
Und wir … Kein Geheimnis weit und breit. Liebe an sich ist ein Mysterium, das gelebt und ausgedrückt werden will.

Diesen Ausdruck der Liebe zelebrieren wir. Vielfältig. Auch durch bewusste Rituale; auch durch die Sicht hin zur Liebe im personalen wie im nicht-personalen Sinn. Auch durch ein gutes Verständnis für Zeit, für Zyklen, für ausgerichtetes Tun wie für Entspannung und dolce far niente.

Für uns ist ein gut gelebtes Leben ein Tanz, der auch die Wirkkräfte des Lebens würdigt und einbezieht; der hinter der Form auch das Wirken der transformativen Kräfte des Formlosen ehrt. 
Ein solches Miteinaner lädt die Kraft der Stille ein und kennt die Rhythmik im Flow des Alltags. Ja, und hat auch die Fitness, die weniger angenehmen Situationen gut zu integrieren.
Hören Sie einfach hinein.

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