Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Archiv: Januar 2011

Eine Neue Kultur nimmt Fahrt auf …

Ich liebe einen Ausdruck der Schamen:
“Das Gras wachsen hören.”
Denn er lädt ein, das Ahnende in uns wach zu halten.

Dabei ist das Säen, Kommen lassen, Heranreifen einer Neuen Kultur alles andere als jung. Sie hat, wenn ich das so flapsig sagen darf, Jahrhunderte auf dem Buckel. Und die Namensliste dieser Agenten der Evolution ist lang.

Etwas von dem lasse ich in meiner Februar-Kolumne im Magazin VISIONEN aufblitzen.

Hier der Kick zum Nachlesen.

Einfach zum Nachspüren …

“Ein Meister erledigt seine Arbeit und hält dann inne.
Er begreift, dass das Universum sich für immer der Kontrolle entzieht,
und dass der Versuch,
die Ereignisse zu beherrschen,
gegen den Strom des TAO geht.”
                                                              Laotse, Tao de King

Den Fokus halten in bewegten Zeiten. 2011.

Doris und Ulrike von der stahldust AG beendeten das Jahr mit einem Aktionstag. Titel: Klar Schiff. Erfreulich viele machten mit. Und zu Mittag gab es mein letztes Interview im Jahr 2010. 
Hier der Klick zum Nachhören; bitte etwas nach unten scrollen.

Auch für mich überraschend war, wohin sich das Gespräch entwickelte. Wir stiegen ein über das Thema Fokus. Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet: Brennpunkt; allerdings  im Sinne einer Feuerstelle. 
Vom Feuer ist es nicht weit zum Feuer des Bewusstseins. Und damit zu jener Feuerstelle, an der wir uns in diesen WendeZeiten begegnen. Denn wir alle sind Gefährten und Zeitzeugen einer Bewusstseins-Wende.

Solche Veränderungen im Bewusstsein gab es immer wieder. Schauen wir einen Moment durch die Brille eines Bewusstseins-Historikers – was wir ja eher selten tun…

Was sehen wir?
Mehrere Schichten, alle einander überlappend und ineinander greifend. Über das archaische zum magischen und weiter zum mythischen Bewusstsein, das sich vor etwa 500 Jahren zum modernen Bewusstsein wandelte. Und danach?
Danach zum postmodernen. (post; griech. nach). Das Wort “postmodern” wurde erstmals 1830 erwähnt. 

Gegenwärtig vollzieht sich ein doppelter Wandel. Einerseits vom modernen zum postmodernen Bewusstsein und anderseits vom postmodernen zum postpostmodernen, für das sich noch kein Name durchgesetzt hat.

Im Gespräch mit Hans-Peter Dürr auf den Schweizer Visionstagen schlug ich synchrones Bewusstsein vor, dem Prof. Dürr freudig zustimmte.

Doch worauf wollen wir den Fokus halten?
Wohl darauf, was jedem einzelnen wichtig ist.

Mir ist wichtig, die Quelle allen Lebens und Seins – die ich am liebsten TAO nenne – im Alltag nicht aus dem Blick zu verlieren. Synchron darin und damit zu leben und zu handeln.

Die zentrale Herausforderung dieses postpostmodernen Bewusstseins, das ich synchron nenne ist: Das, was in uns lebendig ist an Wissen, an Weisheit, an Liebe, an Freude - über die Schwelle in das Handeln zu tragen. Als Autor sei mir vergeben, wenn ich mich mal selbst zitiere:
>Unser Bewusstsein zeigt sich in unseren Handlungen – nirgendwo sonst.<

Dazu ein Bild:
Über den Himmel ziehen dunkle wie helle Wolken. Der Himmel selbst bleibt immer der Himmel. Uns mit diesem Himmel in uns zu verbinden gibt uns die Kraft, auch in bewegten Zeiten auf dem Drachen unserer Bestimmung zu fliegen. Und den Fokus zu halten.

Rosen über Rosen. 2011. Karl Gamper

Rosen über Rosen. 2011

Rosen über Rosen” – das wünschen Jwala und ich dir aus dem Herzen. Weniger im wörtlichen – mehr im übertragenen Sinn. Die ersten Tage und Nächte sind NeuStunden, um ein jungfräuliches Wort zu kreieren. In diesen Stunden wird das Neue Jahr energetisch geprägt. Neu geboren.
In gewissem Sinne progammiert.

Wie du weißt, gibt es zwei Ausgangspunkte für Lern- und Veränderungsprozesse:
a) die Vergangenheit
b) die im Entstehen begriffene Zukunft.

Die Vergangenheit schenkt uns Erfahrungen.
Die im Entstehen begriffene Zukunft öffnet uns einen Möglichkeitenraum.

Hier begegnen wir der Idealität des Möglichen. Idealität formt jene Wirklichkeit, die wir als Realität erfahren. Es ist jene Wirklichkeit, die wirkt. Die unseren Alltag einfärbt.

Wenn wir uns mit dieser Quelle in uns verbinden – wach, bewusst und aktiv verbinden – dann handeln wir von der höchsten “idealen” Möglichkeit her und nehmen unser Leben aus dieser Perspektive wahr.
Wir erfahren unser eigenes Werden als ein Hineinlehnen in die Dynamik des Seins.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir dabei auch unserem Schatten begegnen und uns temporär, verübergehend und kurzfristig in “Rosenkriege” verfangen. Doch eine gnadenreiche Wirklichkeit, die wirkt, befreit uns auch wieder, sobald wie die Lektion gelernt haben.
ES löst.
ES verbindet uns neu … mit der Quelle von allem.
Und wie Jwala sagt: “Das, was getan wird, entscheidet sich fast selbstverständlich.”

Rosen über Rosen für das Venus-Jahr 2011. Dir. Ihnen.
Astrologen wissen: Jedes Jahr wechseln sich die Planeten in der Regentschaft ab. Und zwar in dieser Reihenfolge: Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur, Mond. Dann wieder Saturn usw.
Die Venus ist nicht nur ein Planet; sie galt bei den Römern als Göttin der Liebe.
Und Liebe wünschen wir Ihnen, dir und uns für 2011.

Jwala und Karl Gamper

Noch in eigener Sache:
Als dieser Gedanke zu uns kam – Rosen über Rosen – hat uns das  inspiriert…
die Sign-Post zu begründen.
- Jwala schrieb ein Sign und wir ließen Karten drucken.
- Diese sind in unserem Sign-Shop erhältlich und:
- können mit einer persönlichen Botschaft beschriftet werden.
Kostenlos dann, wenn der Empfänger deiner Wahl auch ein Sign-Geschenk erhält.
Rosen über Rosen. Ein Klick nah.

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