Die Rauhnächte …
… sind eine sehr besondere Zeit. Um den 4. Dezember ziehen sich die Kräfte der Erde in das Innere zurück – um erfrischt am 24. Dezember neu geboren zu werden. Im Magazin Visionen schrieb ich mehr darüber. Danach kommen die 12 Rauhnächte. Eine Zeit, in der der Schleier zur AndersWelt besonders dünn ist. Eine ebenso inspirierende wie prägende Zeit.
Denn die Alten wussten: Jede der 12 Rauhnächte entspricht einem Monat im Neuen Jahr.
Der 24. Dezember somit dem Januar;
der 25. dem Februar;
der 26. Dezember dem Monat März und so weiter.
Jwala und ich nehmen diese Zeit sehr bewusst wahr – und stimmen uns in jeder Rauhnacht auf den entsprechenden Montat im Jahr 2011 ein. Wir nehmen uns Zeit, um Altes loszulassen; Zyklen zu schließen; unseren Gefährten und Freunden zu danken und um die Zukunft aufzuladen. Aufzuladen mit was?
Mit Attraktoren. Mit Absichten. Mit Projekten, die wir umsetzen möchten. Es ist ein offenes, spielerisches, vergnügtes Planen – das wir in unserem TimeSystem verankern.
Die Rauhnächte.
Wir alle stehen auf den Schultern unserer Ahnen. Wie gut es tut, das zu würdigen; gleichzeitig die Ressourcen der Gegenwart zu sehen und von dort aus in die Zukunft zu blicken. Warum? Um den Alltag von der Zukunft her einzufärben.
Ich lebe seit vielen Jahren in diesem Sinne “rückwärts” in der Zeit. Denn es ist die Idealität der Zukunft, die mein Handeln der Gegenwart prägt. Es ist die Idealität des Unbestimmten, das so in die Realität meines Lebens bricht und mich staunen lässt. Die Dynamik dieses offenen Werdens ist in der Zeit der Rauhnächte viel leichter zu orchestrieren. Vor allem deshalb, weil viele von uns zwischen den Jahren deutlich weniger Termine haben wie sonst.
Wichtig ist dabei die Schriftlichkeit. Schriftlichkeit ist der Unterschied, der einen Unterschied macht. Und schick “Ernst” auf Urlaub. Ziel ist eine spielerische Grobskizze für 2011.
Create your year.
Wenn nicht jetzt, wann dann? Denn diese Tage jetzt bis zum 5. Januar 2011 sind in gewissem Sinne übrig. Wie das? Nun – würden wir uns in unserer Zeitrechnung eher am Mond und seinen Zyklen orientieren, so hätten die Tage nicht 24 Stunden, sondern ein paar Minuten – genau vier – weniger.
Daraus ergibt sich zum Ende des Jahres hin eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten. Eben den Rauhnächten.
Im Sinne einer evolutionären Weltsicht verstehen wir, dass Realität gestaltbar ist. Steuerbar. Allerdings co-kreativ. Co-kreativ mit dem Leben, das wir gestalten, in dem wir mitfließen. In diesem Sinne ist es gut, “Klar Schiff” zu machen und jene Zukunft einzuladen, die wir haben.
Apropos “Klar Schiff” - stahldust bietet dazu einen Aktionstag. Ich schreibe darüber in den nächsten Tagen mehr auf diesem Blog.
In den Rauhnächten fällt es leicht, uns zu erinnern an unser kosmisches Sein. Uns zu verbinden mit unseren Brüdern, den Sternen.
Vincent van Gogh wusste das. Hier sein Geschenk an uns:






