Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Archiv: November 2010

Was habe ich von einer Vision?

Eine Vision ist ein inneres Bild. Dieses kann jeder Mensch aktiv und bewusst erschaffen – wie ein Ideen-Konzert. So wird die Vision zu einem virtuellen Gemälde aus Gedanken und ist die Folge einer Visions-Arbeit. Einer Beschäftigung mit “Vision.”

Anders gesagt: Die Vision ist ein Gemälde – das im Bewusstsen eines Menschen ruht. Gegenwärtig. Abrufbar in jedem JETZT begleitet es den Lauf des Lebens.
Deines Lebens. Meines Lebens.

Die Vision kann so zu einem Fixstern werden, der unser Handeln in der Gegenwart einfärbt. Der unserem Leben jene Richtung gibt – die wir wählten und im Himmel unseres Bewusstseins verankerten.

Das ist allerdings nur ein Aspekt einer Vision. Und zwar jener, der mit einer bewussten Visionsarbeit einhergeht. Und der sich öffnet für Fragen wie:
- Wie soll denn mein Leben aussehen im Jahr xy?
- Wofür soll mein Leben stehen? Was wil sich durch mich ausdrücken?
- Wie will ich von anderen gesehen und wahrgenommen werden?
- Nach welchen Kriterien will ich denn entscheiden und handeln?

Visionen, die so aufgebaut sind – suggerieren eine große Klarheit.

Es gibt noch eine andere Form eines inneren Bildes – eines inneren Rufes, der wenig bis gar nichts mit Arbeit – wie eben beschrieben – zu tun hat. Ich spreche von jenem Call, den wir alle hören, wenn wir mit dem Herzen lauschen.

Meine Erfahrung ist: Das ist dann kein so klares Bild. Viel weniger mental gefärbt. Es ist mehr ein inneres Wissen, ein innerer Klang – ein Ahnen, dem wir folgen. Wie ein Rauchzeichen der Liebe.
Ich, Karl Gamper, lebe so.

Mein Leben ist ein Tanz mit den Situationen des Alltags. Bei diesem Tanz bin ich mit einem Fuss im Größeren verankert, im Spirit, in jener LebensKAFT – die das Leben selbst ist.

Und mit dem anderen Fuss?

Der andere Fuss gehört der Notwenigkeit – die sich aus den tanzenden Situationen des Alltags ergibt. Aus den Anforderungen, die mir einerseits das Leben hinhält – und die ich anderseits auch wählte. Die ich will, weil sie mich auf gute Art fordern.

So gesehen ist meine Vision der Flow mit dem Leben. Ein Tanz, der die Frage nach einem “wer tanz mehr” absurd erscheinen lässt. Wenn zwei tanzen – wer tanzt mehr? Das Paar verschmilzt zu einer Einheit in Bewegung.

Es tut mir überaus gut, jenseits dieser Zielfixiertheit zu leben und doch ausgerichtet zu sein.
Tiefer gesagt: Das ist für mich der KarawanenWeg: Der Tanz aus Notwendigkeit und Kraft.

Der vituose Tanz aus Notwendigkeit und Kraft – ist ein Erbe. Pythagoras, der Buddha des Abendlandes, sagte: “Ein ehernes Gesetz bindet Kraft an Notwendigkeit.”

Wenn Notwendigkeit + Kraft in Harmonie sind – ist unser Leben in Harmonie.
Notwendigkeit kommt aus dem Körper und aus dem Verstand.
Kraft kommt aus dem Herzen und aus der Seele.

Sind Verstand und Herz im Einklang, dann leben wir unser Leben am Schnittpunkt von Himmel und Erde, von Körper und Seele, vom Sichtbaren und Unsichtbaren.

Ein Paradox wird erfahrbares Leben:
Kristalline Individualität findet Geborgenheit in der sozialen Gemeinschaft.

Das Leben wird friedlich und wunder-wunder-schön. Das hast du dann von einer Vision, die eher ein Klang ist als eine Glocke, die eher ein Aroma ist als ein Kochtopf.
In der für dich rechten Form köchelt die Erfüllung für dich. Freude. 

STAUNEN …weil Leben geschieht.

Und zwar in seiner schönsten Pracht.
Genau das ist der Kern unserer heurigen Weihnachts-Botschaft.

STAUNEN …weil Leben in seiner schönsten Pracht geschieht.

Das Leben an sich ist schon ein Mysterium. Dieses gilt es zu leben und damit zu ergründen.
Doch wenn wir staunen, dann geschieht ein Wunder.
Ein Wunder! – direkt für uns. Jetzt. In diesem Augenblick. Sofort. Hier. Mit dir. DIR.

Der beste Weg, reich zu sein, für die Existenz verfügbar zu werden, für all ihre Farben, für all ihre Regenbögen, für all ihre Lieder, für alle Menschen ist: STAUNEN.
Jeder Moment wird so zum Momentum.

Bitte versuche es doch jetzt gleich. Wer hätte sich gedacht, dass du das in diesem JETZT jetzt liest? Denn wenn du staunst – schau nur – verwandelt sich der kalkulierende Verstand von sich aus in das Staunen deiner Kinderaugen. Du erlebst dein Herz gefüllt mit Staunen.

Ein Leben in STAUNEN ist ein Leben in Schönheit; ein Leben voller Anmut, voller Poesie.
Du zelebrierst das Leben, dein Leben. Weil du das Leben bist.
Wie erstaunlich.
Welche Freude. Welches Wunder.

Lass mich einen Moment die Bühne wechseln.
Erlaube mir, einen wissenschaftlichen Hut aufzusetzen. Also: Unser Universum ist ein Hologramm. Das Grandiose an einem Hologramm ist – du kannst es zerbrechen wie du willst. Das Gesamte ist durch jeden Spitter sichtbar.
Ein Hologramm ist kein Spiegel. Auch keine Vielzahl von Spiegeln. Würdest du Spiegel zerbrechen – könntest du nie und nimmer durch einen Splitter das Ganze sehen. Sehr wohl jedoch bei einem Hologramm.

Bei einem Hologramm kommt es darauf an, aus welchem Bewusstsein du schaust. Schaust du durch das Sichtfenster der Liebe, der Freude, des Staunens, dann zeigt dir das Leben seine schönste Pracht.

Und das habe ich trainiert bis zum Abwicken in meinem neuroLAB: Diesen Kippeffekt zu meinem aktuellen Bewusstsein zu machen. So schaue ich die Welt staunend an – und in meinem Leben geschieht die schönste Pracht.

Hier der Link zu meinem neuroLAB auf youtube.
Ich habe mich trainiert, den Hintergrund in den Vordergrund kippen zu lassen. So erscheint das Bild blendend schön und golden strahlend im Schimmer der SignKerzen DANKE, FREUDE, LIEBE, STILLE, FRIEDE. Es bleibt nur ein Staunen.

Was mache ich da? Kannst du mich verstehen? Ich fand keine rationale Erklärung – wie kann ein Mann mehr als 450 Stunden vor einem Goldbild im Laufe von Jahren sitzen? Welchen Sinn sollte das machen? Es bleibt nur ein Staunen.

Und Leben – mein Leben - in seiner schönsten Pracht geschieht.
Staunen ist die Eingangstür zu LebensKunst in seiner feinsten ART.
Komm, lass uns miteinander staunen.

Wenn du magst – schreibe dein Staunen in diesen Blog.
Es geht nicht um Argumente, nicht um Beweise, weder um Philosophie noch um Theologie.
In Liebe leben, in Poesie leben heißt – im Staunen sein.
Und Leben in seiner schönsten Pracht geschieht. Dir. Wir sehr ich dir das wünsche.
 Staunen. Hier. Und Freude. Dir.

Die Weihnachtskarte STAUNEN von Jwala Gamper und …

Alexandra. Talkreich. podcast

Alexandra ist eine junge Frau aus der Schweiz. Arbeitete als Journalistin beim Schweizer Rundfunk und … realisierte ihren Traum: Einen eigenen Sender! “Talkreich” – so der spannende Name.

Es ergab sich, dass Alexandra zu uns ins Claudiaschlössl kam, spontan ihr Aufnahme-Mikro zückte und so ist unser Gespräch nun zu hören auf Talkreich.com

Spiritualität und Wirtschaft – zum Nachhören.
Viel Freude.

PS:
Spiritualität kommt von spiritus, lat. Geist. Wohin führt denn eine Wirtschaft, der Geist fehlt. Oder Liebe. (?) Da ich mich zu einer pragmatischen Spiritualität bekenne, sind es doch unsere Handlungen, die zeigen, was und wieviel wir vom Leben verstanden haben. Oder?

Licht aus. Spot on. SlideShow!

Alexander Tourneur begtritt die Bühne.
Er kommt durch das Tor 28 in der ihm eigenen, unverwechselbaren Art.
Nur das Glitzern in seinen Augen und das kaum wahrnehmbare, angedeutete Lächeln verraten:
Er hat sein jüngstes Kind im Talon.

Meine Damen und Herren, Gefährten der Karawane, ihr Frauen, ihr Männer – Kinder - Freunde des offenen Feuers - nur dieses eine Wort sei gesagt:
Nehmt Platz. Seht selbst.
KLICK.

Danke lieber Alexander, liebe Ulrike, LilliCo, Silke, Petra, LaRena, Marcus …
Ein Lachen zu euch.

SignSpuren – unser Geschenk an dich

Schau bitte einen Moment auf den Header – die Flash-Animation ganz oben.
Das PDF zum Download rechts – das sind die SignSpuren.

Der Gedanke ist: Finde intuitiv deine SignSpur.
Wir haben die SignSpuren als Geschenk produziert auf edlem Papier – A3 groß, vierfarbig.
Zum Aufhängen – wie ein Kalender ohne Datum. Zeitlos. Mit 24 Fenstern.
Wenn du die SignSpuren nicht nur virtuell, sondern haptisch haben möchtest …  wir legen diese jedem Packet bei – kostenlos – in der Zeit November und Dezember 2010. SIGN.ag

Falls du Zeit hast, ein paar Minuten zu stöbern, so komm doch vorbei in der Textbar auf unserer privaten Seite gamper.com

 

 

 

 

 

 

 

24 Fenster. 24 Türen. SignSpuren.

 

Magazin VISIONEN + Emotionen versus Gefühle

Das Magazin VISIONEN ist das auflagenstärkste für “Neue Wege” in Deutschland. Ich schreibe dort monatlich eine Kolumne.
In der November-Ausgabe 2010 weise ich auf den Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen hin. Und darauf, Ergänzungen zu diesem Thema auf meinem Blog zu veröffentlichen.
Hier die November-Kolumne.

Der Weisheitslehrer Eckhart Tolle vergleichet den “Emotionalkörper” mit einem “Keller”. Tolle spricht konkret von einem “Schmerzkörper”. In diesem hat sich das gesamte Reservoir von Gefühlen angesammelt, die wir in der Vergangenheit NICHT ausgedrückt haben.
NICHT fühlend erlebt und somit gelöst haben.

Diese Emotionen liegen in unserem Körper, prägen diesen in der Form, gären vor sich hin und warten auf eine Gelegenheit, aus dem “Keller” zu springen um gesehen, erfahren, gefühlt und erlöst zu werden. Meist mit einem Krach.

Emotionen sind nicht gefühlte Gefühle.
Eingebunkert in einen starren Beton aus Denken.

Ich zitiere aus unserem Projekt “Wolle, was komme” zum Thema Emotionen.
Emotionen erkennt man:
- Plötzlich ist eine Art Mauer zwischen dir und anderen. Eine greifbare Fremdheit.
  Du ziehst dich zurück.
- Der Augenkontakt wird (sehr) schwierig. Ihr könnt einander kaum anschauen.
- Der andere hat Schuld!
  Überhaupt keine Frage! Er/Sie… hat das Schlamassel ausgelöst.

- Du wirst selbstgerecht nach dem Motto: Ich habe Recht.
   (Daher weigere ich mich so lange, einzulenken, bis du zugibst, dass ich Recht habe. Und deshalb
   streite, schmolle, kämpfe ich … um mein Recht.)
- Doch im Grunde fühlst du dich hoffnungslos und deprimiert. Versagensgedanken umkreisen dich.
- Wenn dich Emotionen überwältigen, verlierst du Vernunft und Empfindsamkeit.
   Auch für das rechte Maß.
- Du verlierst dich in Gedanken-Schleifen!
   Führst innere Monologe und meinst zu fühlen…
   Doch du fühlst nicht. Du denkst!

- Der emotionale Zustand kann Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre … bestehen bleiben.
   Ja, und dieser Zustand hat dich im Griff. (Was eine solche Person selbstredend leugnet.)

Spiegelneuronen
machen den inneren Raum anderer Menschen für uns spontan verständlich.
Wo jedoch hohe Emotionalität herrscht, nimmt diese Fähigkeit unseres Gehirns rapide ab. Das ist der Hauptgrund, weshalb wir in emotional geladenen Situationen so irrational (unvernünftig) und unbewusst handeln. Wir verstehen uns selbst kaum. Wir scheinen abgeschnitten zu sein von unseren Fähigkeiten.

Sind wir emotional – sind wir auch überaus leicht manipulierbar.
Nur – wir merken es nicht. (!) (Und leugnen es daher.)

Sage bitte nie zu einer emotionalen Person: “Du bist emotional.”
Denn das bringt in der Regel das Fass zum Überlaufen.

Eine Emotion zu fühlen löst die innere Verkrustung auf.
Versöhnung geschieht – in dir.
Versöhnung ist die ultimative Befreiung aus Emotionalität.

Fazit:
Das fühlende Erleben der emotionalen Situation ist befreiend. Ist die Lösung.
Du hast kein Interesse daran, die alten Geschichten wieder erzählend aufzuwärmen.
Was vorbei ist – ist vorbei.
Freude.

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