Auf dem Drachen ihrer Bestimmung …
reitet Jwala, meine Liebste. Sie hat mit ihren Signs den Ruf ihrer Seele gehört.
Ist das Gnade?
Aus meiner Sicht – ja! Denn Gnade verstehe ich als: “Die Form zeigt sich.”
Die Form ist mental nicht vorwegzunehmen. Sie zeigt sich. Wenn es Zeit ist. Wenn es reif ist.
Und wenn wir gelernt haben zu lauschen auf den tonlosen Klang der Seele.
Sobald wir diesen hören, beginnt das Herz zu jubeln und der Verstand reibt sich die Hände.
Denn dann beginnen Projekte zu gelingen. Die Kunst der Manifestation offenbart sich.
Mein nächstes großes Projekt – “die Karawane der Freude” – zeigt systematisch, in klaren Schritten, die innere Struktur dieses Mysteriums.
Meine Absicht ist, im März 2011 damit fertig zu sein.
Doch zurück zu Jwala.
Seit ich sie kenne, folgt sie rigoros und bewundernswert authentisch einem Lehrer. Dieser ist ihr Guru. Ihr Meister. Für ihn hat sie ihr Studium aufgegeben. Und mich hat sie gelehrt, diesen Lehrer ebenfalls zu meinem zu machen. Es ist unser beider Lehrer seit jenem fernen Tag, als wir einander erstmals trafen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Zwischen uns beiden. Und später dann auch zwischen uns beiden und unserem Lehrer.
Vielleicht möchtest du wissen, wie dieser Lehrer heißt?
Hm, möchtest du?
Hast du es schon erraten?
Möglicherweise ist es auch dein Lehrer?
Wie dem auch sei – unser Lehrer heißt: Das Leben.
Du kannst es drehen und wenden – das Leben, dein Leben – es hat immer Recht.
Und das Leben zeigte Jwala ihre und mir meine Bestimmung. Als wir dieses Geschenk erhielten, haben wir den Unterschied erlebt, erfahren und verstanden zwischen Schicksal und Bestimmung.
Uns wurde auf einer existentiellen Ebene klar, weshalb die Weisen Indiens von Schicksal als Karma und von Bestimmung als Dharma sprechen.
Diese beiden Pole sind einander entgegengesetzt.
Wo der eine ist – kann der andere nicht sein.
Wo Angst+Urteil (Karma) sind : kann keine Liebe sein (Dharma).
So einfach und so grundlegend ist es!
Mit diesem Text über Jwala möchte ich Mut machen. Denn es ist möglich – ja, es ist möglich! – sich selbst treu zu bleiben (auch wenn es lange dauert), um letztlich einen beseelten Beitrag zu geben. Einen Beitrag, der stimmig ist und dessen innerer Klang auch eine Saite in dir zum Klingen bringt.
Höst du diesen Ton in dir – so beginnt sich etwas in dir zu erinnern.
Hast du dich bereits erinnert – so wird dich die Geschichte von Jwala bestätigen.
Jwala reitet auf dem Drachen ihrer Bestimmung (sie würde das wohl so nicht nennen – *lacht*) und folgt jener Thermik, die sich daraus ergibt.
“Und das, was getan wird, entscheidet sich fast selbstverständlich.”
Hier ist Jwala’s Geschichte – so kurz wie möglich: zu Jwala Gamper
Wenn sie dich anspricht und du auch anderen Mut machen möchtest – dann erzähl es weiter.
Als Flüstern der Karawane.
Eine Geschichte, die das Leben schrieb: … zu Jwala Gamper





